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SC Preußen Münster: Weiter mit „Urgestein“ Simon Scherder

27-jähriger Innenverteidiger verlängert Vertrag beim Drittliga-Absteiger.


Auch nach dem Abstieg aus der 3. Liga kann der jetzige West-Regionalligist SC Preußen Münster weiter auf Simon Scherder (Foto) setzen. Der 27-jährige Innenverteidiger, der bereits seit 2006 für den „Adlerklub“ am Ball ist und 2012 den Sprung aus der eigenen Jugend in den Kader ersten Mannschaft geschafft hatte, verlängerte seinen Vertrag erneut verlängert.

„Mit Simon können wir einen weiteren Leistungsträger und eine echte Identifikationsfigur halten, der in unseren Planungen für die neue Mannschaft eine wichtige Rolle einnimmt“, sagt Preußen Münsters neuer Sportdirektor Peter Niemeyer: „Wir sind glücklich darüber, dass er die Aufgabe in der Regionalliga gemeinsam mit uns angehen möchte. Wir benötigen genau solche Spielertypen, die den Klub kennen, für ihn brennen und vorangehen wollen.“

Auch Simon Scherder selbst ist froh darüber, dass der gemeinsame Weg um ein weiteres Kapitel fortgesetzt wird. „Ich bin glücklich, weiterhin den Adler auf der Brust zu tragen. Natürlich hat der Abstieg geschmerzt. Aber in den gemeinsamen Gesprächen mit Sportdirektor Peter Niemeyer und Trainer Sascha Hildmann haben sie mich von dem angestrebten Weg überzeugt“, so Scherder, der unter anderem 141 Partien in der 3. Liga für die Preußen bestritt. Dabei kämpfte sich der Publikumsliebling auch nach seinen schweren Knieverletzungen immer wieder zurück.

Foto-Quelle: SC Preußen Münster

 

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1 Kommentar

  1. Es ist ja schön, dass viele junge und hungrige Spieler kommen, die sicher für ein temporeicheres Spiel stehen. Aber warum nicht auch versuchen, die Spieler halten zu wollen, die mit abgestiegen sind? Es sei denn, sie verlangen Unsummen. Man hätte dann schon mal einen großen Kader mit allen Positionen doppelt besetzt. Es wären Spieler, die schon mal einen „Kaltstart“ erlebt haben. Außerdem kann man viel variabler zwischen der Regionalliga und der Oberliga-Mannschaft Spieler austauschen. Zum Beispiel einen Spieler wie Ole Kittner jetzt doch noch zu verpflichten, nachdem andere nur ein Lippenbekenntnis abgegeben haben – wie so oft beim Fußball. Das würde doch Sinn machen, da er für den Verein steht. Es könnte doch ein tolles Gemisch entstehen aus jugendlichem Elan und abgezockter Routine.

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