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Galopp Köln: Scheich-Hoffnung Barney Roy im Preis von Europa

Siebenköpfiges Starterfeld in der mir 77.500 Euro dotierten Traditionsprüfung.
Am Samstag kommt es mit dem 58. Preis von Europa, dotiert mit 77.500 Euro, zum Saisonhöhepunkt auf der Galopprennbahn in Köln-Weidenpesch. Insgesamt stehen ab 11 Uhr neun Rennen auf dem Programm. Wie bereits an den letzten beiden Renntagen ist erneut eine kleine Anzahl an Zuschauern zugelassen. Damit jedoch auch alle anderen Galoppsport-Fans ebenfalls an den sportlichen Momenten rund um den 58. Preis von Europa (5. Rennen, Start gegen 13 Uhr) teilhaben können, werden die Rennen aus Köln erneut im kostenlosen Livestream auf der Homepage des Kölner Renn-Verein unter www.koeln-galopp.de (Übertragungsbeginn um 10.40 Uhr) übertragen.

Der Kölner Renn-Verein ist froh, das prestigeträchtige Rennen auch im Rahmen des modifizierten Kalenders der Saison 2020 austragen zu können. Geschäftsführer Philipp Hein: „Der Preis von Europa ist das größte Rennen des Jahres in Köln. Wir freuen uns auf ein internationales und wie immer hochkarätiges Starterfeld.“

Godolphin-Crack fordert Derby-Sieger

Der Preis von Europa wartet auch in seiner 58. Auflage mit einem internationalen und hochkarätig besetzten Starterfeld auf. Dazu hat nicht zuletzt die Nachnennung des Spitzen-Galoppers Barney Roy (Foto) beigetragen. Nach dem Erfolg im Großen Dallmayr-Preis (77.500 Euro, 2000 Meter) in München-Riem vor gut zwei Wochen steuert der Godolphin-Galopper bei seinem Debüt über die 2400 Meter-Distanz den nächsten Treffer auf höchster Ebene an. Mit Weltklasse-Jockey William Buick im Sattel dürfte der sechsjährige Wallach in den weltberühmten blauen Godolphin-Farben von Dubai-Herrscher Scheich Mohammed die Attraktion im Weidenpescher Park sein und ein harter Prüfstein für die heimische Galopp-Elite.

An deren Spitze steht Laccario (Eduardo Pedroza/Gütersloh), der Derbysieger von 2019. Sein Saisondebüt wurde von vielen deutschen Galopprennsport-Fans bereits sehnsüchtig erwartet, musste jedoch in München und zuletzt auch in Berlin-Hoppegarten zweimal verschoben werden. Für Laccario und Jockey Pedroza, der sein Comeback nach überstandener Hüft-Operation feiern soll, ist die Rückkehr in den Weidenpescher Park ein gutes Omen. Beide siegten hier zuletzt im Juni des letzten Jahres – auf dem Weg zu ihrem gemeinsamen Derby-Sieg – im Union-Rennen. Donjah, die vom Franzosen Clement Lecoeuvre geritten wird, ist eine erprobte Klassestute, die in Köln von Trainer-Champion Henk Grewe vorbereitet wird. Als einzige der teilnehmenden Pferde startete sie bereits beim 57. Preis von Europa, wo sie einen beachtenswerten dritten Platz erzielen konnte. Zur Dreijährigen-Elite gehört der von Waldemar Hickst ebenfalls in Köln-Weidenpesch trainierte Grocer Jack (Marco Casamento/Köln), der ebenso wie der Derby-Dritte Kaspar (Maxim Pecheur/Lohmar) den Derbyjahrgang vertritt. Man darf gespannt sein, wie die Dreijährigen gegen die erfahrenen Grand Prix-Pferde abschneiden werden.

Weitere Gäste aus Tschechien und England

Noch zwei weitere hochkarätige Gäste aus dem Ausland bereichern das siebenköpfige Feld eines beachtenswerten Preis von Europa 2020. Mit dem tschechischen Hengst Nagano Gold stellt sich Trainer Vaclav Luka jr. erstmals in der Domstadt vor. Im Sattel sitzt der Franzose Theo Bachelot. Und auch die „Engländerin“ Dame Maillot (Hollie Doyle), die für Trainer Ed Vaughan die hochkarätigen „Princess of Wales’s Stakes“ auf der Bahn in Newmarket gewann, dürfte einige Beachtung finden.

Zwei Premium-Dreierwetten, eine Viererwette mit insgesamt 30.000 Euro Garantieauszahlung warten auf die Wetter am Samstag. In der attraktiven Viererwette (6. Rennen, Start gegen 13.30 Uhr) warten erneut garantierte 10.000 Euro Gewinnausschüttung (inkl. 4566,97 Euro Jackpot) auf den oder die Gewinner. Am Samstag gleich doppelt ausgespielt wird die Premium-Dreierwette, die jeweils ebenfalls mit einer garantierten Gewinnausschüttung von 10.000 Euro angeboten wird.

Foto-Quelle: Marc Rühl/Kölner Renn-Verein

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