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Rot-Weiss Essen: Felix Backszats vierter Anlauf auf die 3. Liga

30-jähriger Mittelfeldspieler war dreimal Meister der Regionalliga West.
Bei hochsommerlichen Temperaturen lässt Rot-Weiss Essens neuer Cheftrainer Christian Neidhart (51) während des Trainingslagers in Herzlake 26 Spieler noch bis Samstag kräftig schwitzen. Bis auf den schwer verletzten Rechtsverteidiger David Sauerland (23/Kreuzbandriss) kann der komplette Kader vor Ort trainieren. Als dritter Torhüter ist der 17-jährige Jannik Hermans, der gerade erst vom FC Hennef 05 zur U 19 der Essener gewechselt war, mit nach Niedersachsen gereist.

Dass der Traditionsklub hohe Ambitionen verfolgt und in dieser Saison das Ziel Aufstieg in die 3. Liga auch offensiv formuliert, ist schon seit längerer Zeit kein Geheimnis mehr. Zwei weitere Transfers unterstrichen in dieser Woche die hochgesteckten Ansprüche. Zunächst machte RWE-Sportdirektor Jörn Nowak (34/auf dem Foto rechts) die Verpflichtung von Rechtsverteidiger Sandro Plechaty (22/zuvor FC Schalke 04 U 23) perfekt, der Trainer Neidhart zuvor im Probetraining und bei seinen Einsätzen in Testspielen überzeugt hatte.

Nur wenige Stunden später folgte mit Felix Backszat (Foto/bisher SV Rödinghausen) auch der gesuchte wuchtige Mittelfeldspieler mit Offensivdrang. Wie man Meister in der Regionalliga West wird, weiß der 30-jährige „Backa“ nach den Titelgewinnen mit dem FC Viktoria Köln (2017 und 2019) und Rödinghausen (2020) aus eigener Erfahrung bestens. Nur der Traum von der 3. Liga erfüllte sich für Backszat aus verschiedenen Gründen bisher nie. Erst scheiterte die Viktoria in den Aufstiegsspielen hauchdünn am FC Carl Zeiss Jena (2:3/1:0), dann fand sich nach dem Sprung in die dritthöchste Spielklasse kein Platz im Kader mehr. Der SV Rödinghausen verzichtete gleich von sich aus auf den Aufstieg. Das wird bei RWE definitiv nicht passieren.

Als letzter Test vor dem Niederrheinpokal-Halbfinale beim Oberligisten TVD Velbert (Dienstag, 19 Uhr) traten die Essener am Donnerstagabend in Herzlake gegen den FC Eintracht Rheine aus der Oberliga Westfalen an, setzten sich 7:1 (3:0) durch. Schon am Dienstag hatte Rheine ein Testspiel gegen die U 23 des FC Schalke 04 glatt 0:5 verloren. Klar ist schon: Sollte RWE in Velbert erfolgreich sein, dann hätte der Titelfavorit am „Finaltag der Amateure“ (Samstag, 22. August, 14.45 Uhr) gegen den 1. FC Kleve oder den 1. FC Bocholt Heimrecht. Das Endspiel findet auf jeden Fall im Stadion Essen an der Hafenstraße statt.

Foto-Quelle: Rot-Weiss Essen

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