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RWE-Vorsitzender Marcus Uhlig: „Emotionale Geschichte“

Im DFB-Pokal treffen Essener auf seinen langjährigen Verein Arminia.
Nachdem der ersehnte Einzug in den DFB-Pokal feststand, versuchte Rot-Weiss Essens Vorstandsvorsitzender Marcus Uhlig (49/Foto) gar nicht erst, die persönliche Bedeutung des Erstrundenduells mit Bundesliga-Aufsteiger Arminia Bielefeld (11. bis 14. September) herunterzuspielen. „Das wird für mich eine sehr emotionale Geschichte und alles andere als normal“, so Uhlig im kicker– und MSPW-Gespräch.

Nicht nur, dass der gebürtige Niederrheiner (Kamp-Lintfort) seit 30 Jahren in Bielefeld lebt und dort mit seiner Familie auch nach wie vor seinen Lebensmittelpunkt hat. Insgesamt zwölf Jahre war Uhlig auch selbst für die Arminia tätig. Auf sechs Jahre als externer Dienstleister im Bereich Medien und Öffentlichkeitsarbeit zu Bundesliga-Zeiten folgten weitere sechs Spielzeiten (Juli 2009 bis Juli 2015) als Pressesprecher, Teammanager und schließlich als Geschäftsführer. Zweimal gelang in dieser Phase der Aufstieg aus der 3. Liga in die 2. Bundesliga.

Jetzt kommt die Arminia mit dem früheren RWE-Profi und -Trainer Uwe Neuhaus sogar wieder als Erstligist und klarer Favorit an die Hafenstraße. „Unsere kleine Chance wollen wir gegen Bielefeld nutzen“, sagt Uhlig, ist dabei aber von einer „Kampfansage“ weit entfernt.

Dass sich die Essener zuvor im Niederrheinpokal-Endspiel gegen den Oberligisten 1. FC Kleve (3:1) dank des Dreierpacks von Neu-Torjäger Simon Engelmann keine Blöße gegeben hatte, nahm Marcus Uhlig „mit großer Erleichterung“ zur Kenntnis. Schließlich dürfte das TV-Geld für die erste Runde ca. 120.000 Euro in die Kassen spülen. Noch etwas höher war freilich die entgangene Einnahme durch das Pokalfinale im fast menschenleeren Stadion. Sollte auch das Duell mit Arminias Bielefeld – wie erwartet – ein „Geisterspiel“ werden, gingen RWE laut Uhligs Rechnung weitere 250.000 Euro durch die Lappen.

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