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Galopp Iffezheim: 50.000 Euro beim ersten Start für Hickst-Stute

165:10-Außenseiterin Kahar gewinnt Auktionsrennen für Dr. Stefan Oschmann.
Mit einer großen Überraschung endete am Samstag auf der Galopprennbahn in Iffezheim bei Baden-Baden das BBAG Auktionsrennen (102.500 Euro, 1.200 Meter), das den zweijährigen Stuten vorbehalten war. Denn die Siegerin Kahar, die Waldemar Hickst (Foto) in Köln für Darius Racing (Dr. Stefan Oschmann/Darmstadt) trainiert, bestritt ihr erstes Rennen überhaupt. Doch das hinderte den 15.000 Euro BBAG-Kauf aus der Zucht des Gestüts Elsetal unter Jockey Marco Casamento (Köln) nicht an einem sicheren und mit 50.000 Prämie honorierten Triumph gegen die Favoritin Peaches.

„Mit einem Sieg hatte ich nicht gerechnet“, gab Waldemar Hickst über die 165:10-Außenseiterin zu. „Sie hat nun Nennungen im Dortmunder Auktionsrennen und im Preis der Winterkönigin.“ Früh war Kahar vorne auszumachen, ehe Peaches Mitte der Geraden über sie hinwegzuziehen schien, doch konterte die Außenseiterin alle Attacken aber bravourös. „Vielleicht hätte sie offensiver geritten werden müssen“, bedauerte Peaches‘ Trainer Andreas Suborics (Köln).

Zosima machte als Dritte noch Boden gut. „1.200 Meter sind aber zu kurz für sie“, versicherte Trainer Hans-Jürgen Gröschel (Hannover). Ariadne hatte als Vierte ebenfalls gute Szenen. Agentina war vom Start verwiesen worden. Polka Polka Polka war verletzungsbedingt dem Rennen ferngeblieben.

Champagner für Sommelier im „Steher-Cup“

Champagner für Sommelier – seinen Erfolgszug setzte Stall Simply Reds Sommelier im „Stadtrat Carl Philip Graf zu Solms-Wildenfels Steher-Cup“ (25.000 Euro, 2.800 Meter) fort. Der fünfte Saisontreffer des von Markus Klug in Köln-Heumar vorbereiteten vierjährigen Soldier Hollow-Sohnes mit Jockey Andrasch Starke (Langenfeld) war eine Augenweide. Der 36:10-Mitfavorit löste sich noch klar von der führenden All for Rome, dem etwas unglücklich agierenden Favoriten Calico und dem Schweizer Gast Vernasca.

„Mein Pferd hat sich alles bestens eingeteilt, und ich habe auch ein bisschen dazu beigetragen“, meinte Andrasch Starke nach dem mit 14.000 Euro honorierten Treffer. Das Rennen ging mit einer gut halbstündigen Verspätung über die Bühne, da der Rettungshubschrauber in einem unweit der Rennbahn befindlichen Reitstall im Einsatz war.

Rennbahnfotograf Marc Rühl durfte sich nur sechs Tage nach dem Düsseldorfer Sieg mit Monroe über einen weiteren Triumph mit der von Trainerin Yasmin Almenräder aus Mülheim entsandten dreijährigen Adlerflug-Tochter freuen. In einem 2.800 Meter-Handicap stiefelte die 40:10-Favoritin gegen Morning Claire, Almata und Kanonier immer weiter. Die Viererwette brachte 11.573:10 Euro.

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