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Traben Berlin: Robbin Bot lässt im Derby-Vorlauf Toto beben

338:10-Außenseiter als Sieger im Finale – Favoriten zum Geldwechselkurs.
Der dreijährige Hengst Keytothehill bleibt der Top-Favorit für den Sieg im Deutschen Traber-Derby 2020 am Sonntag, 20. September, auf der Trabrennbahn in Berlin-Mariendorf. Nach seinen eindrucksvollen Erfolgen im Adbell-Toddington-Rennen und im Buddenbrock-Rennen, den beiden wichtigsten Vorprüfungen für das „Blaue Band“, kam der von Arnold Mollema im niederländischen Wolvega vorbereitete Keytothehill am Sonntag mit „Altmeister“ Heinz Wewering (Berlin) im Sulky auch in seinem mit 20.000 Euro dotierten Derby-Vorlauf zu einem überlegenen Sieg vor Gold Cap BR mit Cees Kamminga (NL) und Venture Capital mit Champion Michael Nimczyk (Willich).

Ebenso wie Keytothehill gewann auch Wild West Diamant, gesteuert vom vielfachen Derby-Siegfahrer Robin Bakker (NL), seinen Vorlauf zum Geldwechselkurs (10:10). Auch der Vorlauf-Erfolg von Straight Flush (17:10) mit Michael Nimczyk war alles andere als eine Überraschung. „Aus der Reihe“ tanzte lediglich der 338:10-Außenseiter Cunningham, der sich mit dem gebürtigen Niederländer Robbin Bot (Foto/Willich) sensationell als Gewinner seines Vorlaufs für das Derby-Finale qualifizierte.

Im Rahmenprogramm schnappte sich der niederländische Shootingstar Jaap van Rijn mit Juan Les Pins (23:10) das Equine Auktionsrennen für Vierjährige (29.100 Euro) sowie mit Horatio Fortuna (46:10) auch den Derby-Pokal der Steher (5.000 Euro). Im Derby-Pokal der Vier- und Fünfjährigen war Jochen Holzschuh (Dülmen) mit Julnick Shark (26:10) erfolgreich.

Einen Tag nach den Vorläufen zum Stuten-Derby verzeichnete der Veranstalter in der Hauptstadt bei erneut 14 Prüfungen einen Wettumsatz von 382.032 Euro. Das entspricht einem Schnitt von 27.288 Euro pro Rennen. Dabei wurden 115.825 Euro (Schnitt 8.273 Euro) auf der Bahn selbst gewettet. Live vor Ort waren 2.500 Zuschauer. Für den Finaltag am Sonntag, 20. September, sind von den zuständigen Behörden unter Auflagen (unter anderem mögliche Kontaktnachverfolgung, Abstandsregel, Mund-Nasen-Schutz etc.) bis zu 5.000 Besucher auf der Bahn zugelassen.

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