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René Lewejohann: Früher zusammen mit Podolski, jetzt Kreisliga A

Ex-Profi trifft bei seinem Comeback für A-Kreisligisten SF Bulmke.
In den ersten beiden Spielen nach seinem Comeback trug sich Ex-Profi René Lewejohann (auf dem Foto rechts), Zugang beim Gelsenkirchener A-Kreisligisten Sportfreunde Bulmke, jeweils in die Torschützenliste ein. Beim SSV/FCA Rotthausen (2:1) und gegen den SV Horst 08 II (9:1) sprangen jeweils Siege heraus. Im FUSSBALL.DE-Interview spricht der 36 Jahre alte Mittelstürmer mit MSPW-Redakteur Peter Haidinger über Schicksalsschläge, seine neue Aufgabe bei Rot-Weiß Oberhausen und verpasste Chancen in seinem Fußballer-Leben.

FUSSBALL.DE: Wie kam es zu Ihrem Wechsel zu den Sportfreunden Bulmke in die A-Kreisliga Gelsenkirchen, Herr Lewejohann?
René Lewejohann:
Das ist ein reiner Freundschaftsdienst für meine ehemaligen Teamkollegen. Das neue Trainergespann der Sportfreunde mit Ali Vural, mit dem ich zusammen für die U 19 des VfL Bochum gespielt hatte, und Cahit Gündogan, den ich noch aus meiner Zeit bei der U 23 des FC Schalke 04 kenne, hatte mich angesprochen, ob ich nicht Lust hätte, noch einmal meine alten Fußballtreter aus dem Keller zu holen. Es ist einfach schön, am Ende meiner Karriere mit den alten Kumpels zu spielen.

Wie verlief Ihr Comeback im ersten Pflichtspiel?
Lewejohann:
Unsere Auftaktpartie beim SSV/FCA Rotthausen haben wir 2:1 gewonnen und mir gelang dabei der Ausgleichstreffer. Ich hatte mich riesig auf das Spiel gefreut, war vor dem Anpfiff sogar ein wenig nervös und verspürte tatsächlich eine Anspannung – wie bei Spielen aus früheren Zeiten.

Sie hatten ihre aktive Karriere 2017 offiziell für beendet erklärt, waren danach Trainer bei der Spvgg Erkenschwick in der Westfalenliga und bei der Hammer SpVg in der Oberliga Westfalen. Warum jetzt die Rolle rückwärts?
Lewejohann:
Ich habe mich als Trainer an der Seitenlinie immer wohlgefühlt, wollte aber auch in den vergangenen Jahren am liebsten noch mitspielen. Obwohl ich während meiner Karriere viermal am Sprunggelenk und zweimal am Knie operiert wurde, verspüre ich immer noch ein Kribbeln. Es juckt noch in den Füßen.

Sie waren einst gemeinsam mit den späteren Weltmeistern Bastian Schweinsteiger, Per Mertesacker und Lukas Podolski am Ball. Warum hat es für Sie nicht bis ganz nach oben gereicht?
Lewejohann: Mein Ruf eilte mir stets voraus. Ich war als junger Spieler nicht pflegeleicht, hätte öfter mal meinen Mund halten sollen, stand mir manchmal selbst im Weg. Ich komme aus einer Arbeiterfamilie, in der das Geld immer knapp war. Damals gab es noch keine Nachwuchsleistungszentren, in denen junge Spieler an die Hand genommen wurden. Ich habe mich an den Fußball geklammert, bin dadurch nicht auf die schiefe Bahn geraten. Leider warfen mich zahlreiche Verletzungen immer wieder zurück.

Das komplette Interview lesen Sie auf FUSSBALL.DE.

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