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Galopp Dortmund: Klassisches St. Leger ist Saisonhöhepunkt in Wambel

Englische Stute Vivid Diamond über 2.800 Meter gegen sechs Gegner.
Es ist der sportliche Saisonhöhepunkt auf der Galopprennbahn Dortmund-Wambel: Am Sonntag, 20. September, steht das klassische 136. Deutsche St. Leger im Mittelpunkt. Daneben werden aber auch drei Prüfungen für den Vollblut-Nachwuchs angeboten, allen voran das hoch dotierte BBAG Auktionsrennen, sowie ein Supersprint über 800 Meter und eine Viererwette, die mit 25.000 Euro garantiert ist.

Zehn Rennen sind angesetzt, der erste Start erfolgt um 13.30 Uhr. Aufgrund der Corona-Auflagen sind 300 Zuschauer zugelassen. Der Rennverein weist darauf hin, dass es keine Tickets vor Ort zu erwerben gibt. Diese sind nur im Vorverkauf unter www.dortmunder-rennverein.de/tickets erhältlich.

Gaststute aus England testet die deutschen Steher-Spezialisten

Die Stute Vivid Diamond aus dem Stall des mit mehr als 4.200 Siegen erfolgreichsten britischen Trainers bei Flachrennen, Mark Johnston, sorgt für die internationale Note im 136. St. Leger (7. Rennen/gegen 16.40 Uhr). Im Sattel sitzt der erfahrene Francis Norton, der vor einer Woche in Iffezheim bei Baden-Baden ein Rennen der höchsten Kategorie gewonnen hat. Das St. Leger, das zu den fünf klassischen Rennen in Deutschland zählt, führt über 2.800 Meter und ist wie im Vorjahr mit 55.000 Euro Preisgeld dotiert.

Vivid Diamond bekommt es mit sechs in Deutschland trainierten Gegnern zu tun, allen voran dem frischen Sieger Sommelier aus dem Quartier von Markus Klug (Köln-Heumar) sowie den beiden Startern von Peter Schiergen (Köln), Calico und Quian. Stark einzuschätzen ist auch die von Bohumil Nedorostek in Hannover vorbereitete Stute Apadanah, die bereits im Juni in Wambel ein Rennen über die St. Leger-Distanz gewonnen hatte.

Zweijährige im Rahmenprogramm besonders im Blickpunkt

Um Prämien von 52.000 Euro geht es im „BBAG Auktionsrennen“ (4. Rennen/ 15 Uhr), das unter dem Namen „Preis des Sparkassen-Renntags 2021“ firmiert. Es laufen zehn zweijährige Stuten. Favoritin ist die von Waldemar Hickst in Köln trainierte Kahar, die vor zwei Wochen bei ihrem Lebensdebüt überraschend das Auktionsrennen in Iffezheim gewann.

Die Youngster stehen in zwei weiteren Prüfungen im Mittelpunkt: Im „Preis der Vollblutzüchter“ (2. Rennen/14 Uhr) geht es über 1.800 Meter – hier kommt wie beim 800-Meter-Sprint der zweite Zielpfosten zum Einsatz – und im „Preis der BBAG Oktoberauktion in Iffezheim“ (3. Rennen/14.30 Uhr) über 1.600 Meter. In beiden Rennen laufen interessante Kandidaten, die im nächsten Jahr womöglich eine prominente Rolle spielen werden.

Den Auftakt des Renntags bildet der zweite Lauf zum Dortmunder „Super-Sprint-Cup“ über extrem kurze 800 Meter (1. Rennen/13.30 Uhr). Die Prüfung ist als Verkaufsrennen angelegt. Favorit ist der Topsprinter Zargun, der allerdings erhebliche Gewichtsnachteile gegenüber den sechs Konkurrenten in Kauf nimmt.

Foto-Quelle: Dortmunder Rennverein/Marc Rühl

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