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FC Schalke 04: FC St. Pauli baut auf Stürmer Guido Burgstaller

31-jähriger Österreicher erhält in Hamburg Drei-Jahres-Vertrag.


Jetzt ist es offiziell: Guido Burgstaller (Foto), Angreifer des Fußball-Bundesligisten FC Schalke 04, wechselt zum Zweitligisten FC St. Pauli. Der 31-jährige Österreicher hatte bereits am Dienstag den Medizincheck in Hamburg absolviert. Am Mittwoch u nterschrieb er einen Vertrag bis zum 30. Juni 2023.

Burgstaller war im Januar 2017 nach Gelsenkirchen gewechselt und bestritt seitdem 119 Pflichtspiele für die „Knappen“ (32 Tore, 13 Vorlagen). Auch in der abgelaufenen Saison kam der Nationalspieler der Alpenrepublik zwar immer noch auf 21 Einsätze, doch erstmals blieb er in der Liga ohne Treffer. Zuvor stand Burgstaller zwei Jahre beim 1. FC Nürnberg in der 2. Bundesliga unter Vertrag, bei dem er in 70 Pflichtspielen 34 Treffer und zwölf Assists sammelte. Hinzu kommen 25 Spiele für Österreichs Nationalmannschaft (zwei Tore, eine Vorlage).

„Wann immer Guido Burgstaller für Schalke 04 auf dem Platz stand, hat er 100 Prozent gegeben. Was Einsatz und
Bereitschaft angeht, ist und bleibt Guido ein echtes Vorbild“, sagt Jochen Schneider, Vorstand Sport und
Kommunikation bei S04. „Seine Chance auf Einsatzzeiten waren in dieser Saison allerdings begrenzt, weshalb wir uns
gemeinsam mit Guido auf den Transfer zum FC St. Pauli verständigt haben. Wir danken Guido für seinen Einsatz auf
Schalke und wünschen ihm für seine sportliche und private Zukunft nur das Allerbeste.“

St. Paulis Sportchef Andreas Bornemann erklärt: „Nach den zahlreichen Abgängen nach der Vorsaison war klar, dass wir im Offensivbereich noch aktiv werden wollten. Guido Burgstaller entspricht mit seiner Erfahrung​, von der gerade auch unsere vielen jungen Spieler profitieren werden, und seinen Qualitäten genau unserem Anforderungsprofil. ​Mit seiner Spielweise passt er perfekt ans Millerntor und zum FC St. Pauli.“

Cheftrainer Timo Schultz betont: „Mit Guido Burgstaller bekommen wir einen absoluten Mentalitätsspieler, der sich für keinen Weg zu schade ist und weder sich noch den Gegner schont. Auf Schalke lief es für ihn zuletzt nicht rund. Aber er hat oft genug nachgewiesen, dass er weiß, wo das Tor steht. Ich glaube, unsere Fans können sich auf einen Spieler freuen, der die klassischen St. Pauli-Tugenden mitbringt.“

Guido Burgstaller selbsrt ergänzt: „Ich freue mich auf die neue Aufgabe beim FC St. Pauli. Mir war es in meiner Laufbahn immer wichtig, bei Vereinen mit einer gewissen Tradition zu spielen. Jetzt gilt es für mich, meine Mitspieler und die Philosophie des Trainers kennenzulernen und dann natürlich möglichst bald auch auf dem Platz zu stehen. Ich kann es kaum erwarten, am Millerntor die Hells Bells zu hören.“

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