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Rot-Weiss Essen gewinnt 2:0! Dennis Grote bricht den Bann

Routinierter Mittelfeldspieler leitet dritten Dreier in Serie ein.
Der Traditionsverein und Aufstiegsfavorit Rot-Weiss Essen macht in der Regionalliga West weiter Boden gut. Das Team von Trainer Christian Neidhart fuhr am 7. Spieltag einen 2:0 (0:0)-Heimsieg gegen die zuvor ebenfalls noch unbesiegte U 23 von Fortuna Düsseldorf ein und verbesserte sich mit jetzt elf Punkten auf Platz fünf. Nach zwei Unentschieden zu Saisonbeginn war es für die Essener bereits der dritte Sieg hintereinander.

Der 34 Jahre alte Routinier Dennis Grote (auf Foto 2.v.l./71.) brach mit einem Kopfballtreffer den Bann. Der eingewechselte Cedric Harenbrock (79.), der nach zwei Kreuzbandrissen lange pausieren musste, sorgte bei seinem ersten Einsatz in der Liga seit April 2018 für die Entscheidung. Erstmals seit Beginn der Corona-Pandemie durfte der ehemalige Bundesligist im Stadion Essen vor einer größeren Anzahl von Zuschauern spielen. 5.000 RWE-Fans, die allesamt Dauerkarten erworben hatten, bejubelten an der Hafenstraße den erhofften Dreier.

„Ich freue mich sehr über das nachträgliche Geschenk der Mannschaft“, sagte Neidhart, der am Donnerstag seinen 52. Geburtstag gefeiert hatte: „Wir sind jetzt in der Spur.“ Fortuna-Trainer Nico Michaty räumte ehrlich ein: „Wir konnten nicht an die bislang gezeigten Leistungen anknüpfen. RWE hat verdient gewonnen.“

Neun Lippstädter verteidigen 0:0 in Wiedenbrück

Obwohl beim 0:0 keine Tore fielen, lieferten sich Aufsteiger SC Wiedenbrück und der SV Lippstadt 08 ein turbulentes Nachbarschaftsduell. In der zweiten Halbzeit wurden mit Kevin Hoffmeier (Rote Karte wegen groben Foulspiels/53.) und Cinar Sansar (Gelb-Rot wegen wiederholten Foulspiels/69.) gleich zwei Lippstädter des Feldes verwiesen. Mit nur noch neun Spielern verteidigte die Mannschaft von Trainer Felix Bechtold jedoch das Remis.

Die beste Chance, den Siegtreffer für Wiedenbrück zu erzielen, hatte der eingewechselte Angreifer Viktor Maier. Er scheiterte jedoch mit einem Foulelfmeter am überragenden SVL-Torhüter Christopher Balkenhoff (81.).

Foto-Quelle: Marcel Rotzoll

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