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Paris-Longchamp: Grewe-Galopper mit guten Platzierungen

Deutsche Teilnehmer gefallen zum Auftakt des Arc-Meetings am Samstag.
Mehrere deutsche Galopprennpferde gaben sich am Samstag, dem Start zum Arc-Meeting, auf der Rennbahn in Paris-Longchamp die Ehre, wo wegen der Corona-Pandemie lediglich 1.000 Personen vor Ort sein durften. Dabei gab es einige mehr als bemerkenswerte Ergebnisse. Vor allem im Prix du Cadran (180.000 Euro), dem „Marathon“ über 4.000 Meter.

Die früher von Stefan Richter in Dresden vorbereitete Jukebox Jury-Tochter Princess Zoe aus der Zucht des Gestüts Höny-Hof gewann nach ihrem Wechsel nach Irland (zu Anthony Mullins) – über die Vermittlung der HFTB Racing Agency von Holger Faust – ihr fünftes Rennen hintereinander. Die 41:10-Mitfavoritin überrollte mit einem grandiosen Endspurt noch den im Besitz von Guido Schmitt (Düsseldor) stehenden und aus der Zucht von Dr. Christoph Berglar (Köln) stehenden Alkuin, der mit Eddy Hardouin als 160:10-Außenseiter vorne riesige Lücken ins Feld gerissen hatte.

Bis zuletzt verteidigte sich der Maxios-Sohn, der inzwischen bei Frederic Rossi in Frankreich beheimatet ist und noch nie so gut wie jetzt als fünfjähriger Wallach war, und wurde erst auf den allerletzten Metern noch mit einer halben Länge von Princess Zoe verdrängt. 102.852 Euro holte die Stute bei ihrem noch vor einiger Zeit kaum für möglich gehaltenen Gruppe I-Triumph auf die grüne Insel.

41.148 Euro verdiente Guido Schmitt für Alkuins Super-Platzierung. Der Favorit Call The Wind folgte als Dritter weitere 15 Längen zurück. Weitere neun Längen dahinter gefiel auch der lange an zweiter Stelle auszumachende Röttgener Windstoß (Jockey Ioritz Mendizabal/Trainer Markus Klug) als Vierter (Prämie: 10.278 Euro). Darius Racings Apadanah (Cristian Demuro/Bohumil Nedorostek) kam nach Startverlust auf Rang sieben.

Stall Torjäger: Achtungserfolg für Kalifornia Queen

Die von Henk Grewe (Foto) in Köln für den Stall Torjäger (Profi Nick Proschwitz/Berater Lars-Wilhem Baumgarten) trainierte dreijährige Stute Kalifornia Queen belegte als Riesenaußenseiterin mit Jockey Cristian Demuro im Prix de Royallieu (180.000 Euro, 2.800 Meter) einen sehr achtbaren sechsten Platz. Von letzter Position machte die Lope de Vega-Tochter, die zu einer Quote von 390:10 unterwegs war, noch einigen Boden gut. Die im Henkel-Preis der Diana in Düsseldorf siegreiche Miss Yoda (Lanfranco Dettori) war nach der Führung bald auf dem Rückzug und endete im geschlagenen Feld.

Der Sieg ging an die 59:10-Favoritin Wonderful Tonight aus England, die David Menuisier trainiert. Mit Tony Piccone legte die Stute gegen Pista aus Irland und die Aga Khan-Vertreterin Ebaiyra sicher zu.

Saurens Django Unchained glänzender Zweiter

Der ebenfalls von Henk Grewe für den Kölner Rennvereins-Präsidenten Eckhard Sauren vorbereitete Zweijährige Django Unchained bot als Zweiter im Auktionsrennen (250.000 Euro, 1.600 Meter) eine Klasse-Leistung. Der von Pastorius stammende Bruder von Django Freeman und Dicaprio, der von seinem Besitzer auch gezogen wurde, machte trotz ungünstiger Startbox 18 im 17-köpfigen Riesenfeld mit Jockey Theo Bachelot noch viel Boden gut und musste sich nur dem völlig überlegenen Engländer Jadoomi (Jockey Mickael Barzalona/Trainer Ed und Simon Crisford) beugen.

65.000 Euro Preisgeld waren der Lohn für diese Vorstellung. Auch Stall Mandys Lucayano (Anthony Crastus/Waldemar Hickst) hielt sich als Sechster sehr gut.

Quelle: Deutscher Galopp

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