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Rot-Weiss Essen: Trainer Christian Neidhart lobt Isaiah Young

Last-Minute-Neuzugang könnte gegen Münster Heimdebüt geben.
Die Serie der Spitzenspiele gegen die weiteren Teams aus dem oberen Tabellendrittel setzt sich für den Meisterschaftsfavoriten Rot-Weiss Essen in der nächsten Woche nahtlos fort. Auf den 2:0-Heimsieg gegen die U 23 von Fortuna Düsseldorf sowie die beiden 1:1-Unentschieden bei der U 23 von Borussia Dortmund und zuletzt bei Fortuna Köln folgen das Traditionsduell mit Drittliga-Absteiger SC Preußen Münster (Samstag, 14 Uhr) und das Gastspiel bei Borussia Mönchengladbachs U 23 (Mittwoch, 21. Oktober, 18.30 Uhr), ehe das prestigeträchtige Derby gegen Rot-Weiß Oberhausen (Samstag, 24. Oktober) die nächste englische Woche abschließt.

RWE-Cheftrainer Christian Neidhart sieht seine nach wie vor unbesiegte Mannschaft gut gerüstet für den Vergleich mit den ebenfalls gut gestarteten Preußen. „Wir haben weiter an Stabilität gewonnen“, so der 52-jährige Fußball-Lehrer im kicker– und MSPW-Gespräch. Deshalb hatte Neidhart auch trotz des engen Terminplans ganz bewusst auf die sonst übliche Rotation verzichtet und gleich viermal in Folge fast auf dieselbe Anfangsformation gesetzt. Einzige Ausnahme: Weil Flügelstürmer Joshua Endres in Köln wegen muskulärer Probleme im Oberschenkel passen musste, kam Neuzugang Felix Backszat erstmals seit dem ersten Spieltag (1:1 gegen SC Wiedenbrück) wieder von Beginn an zum Zug. Unter dem Strich stand die Essener Defensive im Südstadion erneut kompakt, war nur durch einen sehenswerten Distanzschuss zu überwinden. Auf der Gegenseite versäumten es die Rot-Weissen, nach der 1:0-Führung nachzulegen.

Ob Endres gegen Münster wieder zur Verfügung steht, ist noch offen. Nachdem der komplette Kader, aufgeteilt in zwei Gruppen, am heutigen Montag sowie am Dienstag einen Laktat-Test zur erneuten Leistungsdiagnostik absolviert hat, soll der 23-jährige Blondschopf möglichst ab Mittwoch wieder in das Training einsteigen.

Gute Chancen auf sein Heimdebüt an der Hafenstraße dürfte Last-Minute-Neuzugang Isaiah Young (22/zuvor SV Werder Bremen U 23) haben. In Köln wurde der US-Boy erstmals eingewechselt, zeigte gute Ansätze. „Er bringt sehr viel Potential und jede Menge Tempo mit“, urteilt Trainer Neidhart. Sein Können darf Young dann allerdings vor nur 300 Zuschauern zeigen. Nachdem in Essen der Sieben-Tage-Inzidenzwert an Corona-Neuinfektionen die kritische Marke von 50 überschritten hat, ist keine größere Kulisse an der Hafenstraße möglich. Neidhart: „Das ist sehr schade, denn die 5.000 Zuschauer, die gegen Düsseldorf im Stadion waren, haben uns richtig gepusht.“

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