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Galopp USA: Spitzenstute Donjah in Kentucky ohne Möglichkeiten

Siegerin im Preis von Europa wird nur Zehnte im „Breeders‘ Cup Turf“.
Der Boden war unpassend fest, sie galt als größte Außenseiterin – und am Ende blieb sie ohne Möglichkeiten: Donjah (auf dem Foto rechts), die von Henk Grewe in Köln für „Darius Racing“ (Dr. Stefan Oschmann/Darmstadt) trainierte Spitzenstute, belegte bei ihrem Auftritt im „Breeders‘ Cup Turf“ (vier Millionen US-Dollar, 2.414 Meter) auf der Galopprennbahn in Keeneland/USA den zehnten und letzten Platz. Der Sieg auf dem Kentucky-Rennkurs ging an die in Irland von Dermot Weld vorbereitete Aga Khan-Stute Tarnawa, die zuvor den Prix Vermeille und den Prix de l‘ Opera in Frankreich für sich entschieden hatte.

Mit Jockey Clement Lecoeuvre startete Donjah als 460:10-Chance am Schluss des Feldes und kurz danach an vorletzter Stelle des von Channel Maker angeführten Top-Aufgebots. United, Arklow und Red King sah man auf den nächsten Positionen vor Magical, die favorisiert worden war. Tarnawa, auf der Jockey Colin Keane anstelle des mit Corona infizierten Christophe Soumillon in den Sattel gestiegen war, war wie Donjah zunächst ganz hinten auszumachen.

Donjah hatte im Schlussbogen ein wenig den Anschluss verloren, nachdem sie zuvor etwas aus dem Rhythmus gekommen war, und sie fand nach dieser etwas unglücklichen Szene nicht mehr ins Geschehen. Der Gast aus Deutschland, unter anderem Siegerin im Preis von Europa 2020 in Köln, besaß keinen Moment. Zunächst hatte sich auf der Geraden Channel Maker deutlich abgesetzt, doch Tarnawas Turbo zündete, und die 57:10-Mitfavoritin gewann in der Manier eines Klassepferdes als fünfte Stute in der Geschichte dieser Prüfung noch locker.

Channel Maker verlor Platz zwei ganz zuletzt an die nie nachlassende Magical, die eine irische Zweierwette komplettierte und nur dem Speed der vierjährigen Shamardal-Tochter Tarnawa weichen musste. Der Engländer Lord North rettete Rang vier gegen Mogul, den Bezwinger des im Deutschen Derby siegreichen und im „Arc“ zweitplatzierten Schlenderhaners In Swoop, der aus der Außenbox ein etwas aufwändiges Rennen hatte und nicht ganz durchdrang.

Foto-Quelle: Deutscher Galopp/Marc Rühl

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