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MSV Duisburg: Drei Ligaspiele ohne Rekord-Rotsünder

Dominik Schmidt hatte nach Platzverweis Schiedsrichter geschubst.
Nachdem er den Schiedsrichter im Anschluss an seinen Platzverweis im Heimspiel gegen den 1. FC Saarbrücken (2:3) geschubst hatte, muss Dominik Schmidt (Foto) vom Drittligisten MSV Duisburg zwei weitere Spiele pausieren. Das Sportgericht des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) hat den Spieler im Einzelrichterverfahren nach Anklage-Erhebung durch den DFB-Kontrollausschuss „wegen unsportlichen Verhaltens“ mit einer Zusatzsperre von zwei Meisterschaftsspielen belegt. Die Strafe ist im Anschluss an die Sperre wegen der im gleichen Spiel erhaltenen Gelb-Roten Karte zu verbüßen, die eine automatische Sperre für ein Meisterschaftsspiel der 3. Liga nach sich zieht.

Schmidt war in der Nachspielzeit des Spiels gegen Saarbrücken von Schiedsrichter Patrick Glaser (Wiesbaden) wegen Meckerns mit der Gelb-Roten Karte des Feldes verwiesen worden. Für den Abwehrspieler war es bereits der zehnte Platzverweis in der dritthöchsten Spielklasse, damit ist er negativer Rekordhalter. Unmittelbar nach dem Feldverweis hatte der Duisburger den Unparteiischen mit der linken Hand leicht gegen die Brust geschubst und bekam deshalb noch die zusätzliche Strafe.

Der Spieler und sein Verein haben dem Urteil zugestimmt, es ist damit rechtskräftig. Dominik Schmidt wird den „Zebras“ gegen den FC Viktoria Köln (Montag, 19 Uhr), bei Türkgücü München (Samstag, 14. November, 14 Uhr) und gegen den Halleschen FC (Dienstag, 17. November, 19 Uhr) fehlen. Erst im NRW-Duell gegen Aufsteiger SC Verl (Freitag, 20. November, 19 Uhr) darf Schmidt wieder eingesetzt werden.

Nur die Partie gegen Viktoria Köln verpasst dagegen Linksverteidiger Arne Sicker, der gegen Saarbrücken nach einem vergleichsweise eher harmlosen Foulspiel die Rote Karte gesehen hatte. Er wurde vom DFB-Sportgericht „wegen unsportlichen Verhaltens“ lediglich für eine Begegnung gesperrt und darf schon gegen Türkgücü wieder auflaufen.

Foto-Quelle: MSV Duisburg

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