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DFB-Frauen: Essenerin Nicole Anyomi verpasst Länderspiele

Wegen kleinen Eingriffs fehlt SGS-Stürmerin gegen Griechenland und Irland.
Die frühere Essenerin Turid Knaak (Atletico Madrid), Lena Lattwein (TSG Hoffenheim) und Ann-Katrin Berger (FC Chelsea) kehren in das Aufgebot der deutschen Frauen-Nationalmannschaft zurück. Bundestrainerin Martina Voss-Tecklenburg berief das Trio in das 24-köpfige Aufgebot für die abschließenden EM-Qualifikationsspiele am Freitag, 27. November (ab 16 Uhr), in Ingolstadt gegen Griechenland und am Dienstag, 1. Dezember (ab 18 Uhr MEZ), in Dublin gegen Irland.

Verletzungsbedingt oder weil sie sich noch im Aufbautraining befinden, können Spielführerin Alexandra Popp, Pauline Bremer, Almuth Schult, Sara Doorsoun (alle VfL Wolfsburg), Giulia Gwinn, Kristin Demann (beide FC Bayern München), Lena Petermann (HSC Montpellier) und Nicole Anyomi (Foto/SGS Essen), die sich nach dem nächsten Bundesliga-Spieltag einem kleinen Eingriff unterziehen muss, nicht dabei sein.

Die DFB-Auswahl hatte sich nach sechs Siegen ohne Gegentor und der Niederlage des schärfsten Konkurrenten Irland gegen die Ukraine Ende Oktober vorzeitig für die EURO in England qualifiziert. Sie liegt uneinholbar auf Rang eins ihrer Gruppe. Nur die neun Gruppensieger sowie die drei besten Zweiten qualifizieren sich direkt für die mit 16 Mannschaften auszutragende Endrunde in England, die restlichen Zweiten spielen in Play-offs um drei weitere EM-Tickets.

Bundestrainerin Martina Voss-Tecklenburg sagt: „Dass wir uns schon vor diesen beiden letzten Spielen für die EM qualifiziert haben, unterstreicht die Qualität unserer Mannschaft. Es ist ein Statement, ohne Punktverlust und Gegentor bisher durch die Gruppe gekommen zu sein. Unser klares Ziel ist es, jetzt auch noch die abschließenden Partien zu gewinnen. Es darf dabei keine Rolle spielen, dass wir schon qualifiziert sind. Ich möchte Einsatzbereitschaft, Spielfreude und Leidenschaft von allen Spielerinnen sehen, wir werden aber auch Belastungen verteilen und wollen mit einem guten Gefühl in die Länderspielpause gehen.“

Das Hinspiel in Griechenland hatte die DFB-Auswahl 5:0 für sich entschieden, die erste Partie gegen Irland endete nach dem Re-Start im September in Essen 3:0.

Voss-Tecklenburg ergänzt: „Wir wollen in beiden Rückspielen in jeder Phase dominant auftreten, immer aktiv sein und dabei spielerische Lösungen finden. Neben den Ergebnissen ist für uns auch die Entwicklung der Mannschaft immer von entscheidender Bedeutung. Da sehe ich uns auf einem guten Weg.“

Die DFB-Auswahl trifft sich am Dienstag, 24. November, in Ingolstadt zur Vorbereitung auf die beiden Länderspiele. Die EM in England findet erst 2022 statt, weil das Turnier aufgrund der Corona-Pandemie um ein Jahr verschoben worden war.

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