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Bauyrzhan Murzabayev: Beste Jockey-Bilanz seit fast 20 Jahren

Gebürtiger Kasache wird erneut Champion, muss vorerst aber pausieren.
Sechs Renntage stehen in der Galopprenndaison 2020 in Deutschland noch aus. Viermal ist die Sandbahn in Dortmund-Wambel Ausrichter von Rennveranstaltungen (29. November sowie 13., 20. und 27. Dezember), zweimal wird in Mülheim auf Gras galoppiert (6. und 26. Dezember). Die Championate 2020 sind allerdings fast alle schon entschieden. Nur bei den Züchtern steht die Entscheidung noch aus.

Bei den Jockeys steht Titelverteidiger Bauyrzhan Murzabayev (Foto/aktuell 119 Siege) schon lange wieder als Champion fest. Der gebürtige Kasache, der ab der neuen Saison nicht mehr für Andreas Wöhler (Gütersloh), sondern für den Kölner Trainer Peter Schiergen reiten wird, hat trotz der zwischenzeitlichen Corona-Pause seine Vorjahresmarke (111 Volltreffer) noch deutlich gesteigert. Allzu viele Siege werden jetzt aber nicht mehr hinzukommen, da Murzabayev wegen verschiedener Strafen (zu häufiger Gebrauch der Peitsche, Behinderung) bis kurz vor Weihnachten gesperrt ist. Besser als Murzabayev war zuletzt Andrasch Starke (Langenfeld) in den Jahren  2000 (127 Siege) und 2001 (120). Von 2008 bis 2018 wurde noch nicht einmal mehr die Marke von 100 Saisonsiegen übertroffen.

Kölner Henk Grewe ebenfalls vor erfolgreicher Titelverteidigung

Auch bei den Galopper-Trainern ist Henk Grewe (Köln) mit derzeit 54 Siegen und acht Treffern Vorsprung auf Markus Klug (Köln-Heumar) die erfolgreiche Titelverteidigung unter normalen Umständen nicht mehr zu nehmen.

Das Gestüt Auenquelle von Karl-Dieter Ellerbracke (Rödinghausen) und Peter Michael Endres (Duisburg) ist mit einer Gewinnsumme von 485.980 Euro die Nummer eins bei den Besitzern. Eng geht es weiterhin bei den Züchtern zu. Hier hat die Stiftung Gestüt Fährhof (Sottrum) mit 444.399 Euro einen minimalen Vorsprung vor dem Stall Ullmann (Bergheim) mit 441.750 Euro.

Der Niederländer Lucien van der Meulen (14 Siege) steht vor dem neuerlichen Championat bei den Besitzertrainern. Die Nummer eins der Nachwuchsreiter ist der Kölner Leon Wolff (17 Siege).

Foto-Quelle: Marc Rühl/Deutscher Galopp

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Jeweils sechs Rennen sind sonntags ab 10.50 Uhr vorgesehen.

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