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KFC Uerdingen 05: Grotenburg-Sanierung wird um 6,3 Mio. Euro teurer

Arbeiten sollen bis Dezember 2021 abgeschlossen werden.
Das beauftragte Architekturbüro und die Stadt Krefeld haben den Kostenrahmen für die Sanierung des Fußballstadions Grotenburg, der Heimat des Drittligisten KFC Uerdingen, konkretisiert und einen aktualisierten Zeitrahmen genannt. Nachdem in einer Machbarkeitsstudie 2018 zunächst eine Ersteinschätzung vorgelegt und dann im März 2020 einen Kostenrahmen für die Sanierung in Höhe von rund 10,5 Millionen Euro genannt wurde, sind nun in der vertieften Generalplanung die einzelnen Sanierungsschritte konkretisiert worden. In Summe ergibt die Kalkulation jetzt Mehrkosten in Höhe von 6,3 Millionen Euro brutto. Die Stadt will außerdem 1,15 Millionen Euro in die Hand nehmen, um während der Sanierung auch solche Baumaßnahmen an der Grotenburg zu realisieren, die zwar nicht zwingend notwendig für die Drittligatauglichkeit sind, aber in den nächsten Jahren ohnehin anstünden. Der Summe stehen erwartete Bundesfördergelder in Höhe von 3,3 Millionen Euro gegenüber, weshalb Gesamtkosten in Höhe von 14,5 Millionen Euro verbleiben.

„Alle Bemühungen laufen darauf hinaus, dass in der kommenden Saison in Krefeld wieder Profifußball gespielt werden kann“, so Krefelds Krefelds Oberbürgermeister Frank Meyer. Das beauftragte Architekturbüro nennt als prognostizierten Termin der Fertigstellung allerdings den Dezember 2021 – prüft aber Optimierungsmöglichkeiten. Die Stadtverwaltung will in Gesprächen mit dem Deutschen Fußballbund (DFB) und dem Hauptmieter KFC Uerdingen weiter nach Lösungen suchen, wie ein provisorischer Spielbetrieb schon früher erreicht werden kann. Ausschreibung und Vergabe sollen bis März 2021 abgeschlossen sein, daran schließen sich die Ertüchtigung der Außenanlagen ab März 2021 und des Innenbereichs ab Mai 2021 an.

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