Startseite / Pferderennsport / Galopp / Galopp: Doppelpack für Richter und „Weihnachtsgeld“ für drei Wetter

Galopp: Doppelpack für Richter und „Weihnachtsgeld“ für drei Wetter

Dortmunder Viererwette beschert drei Tippern jeweils mehr als 9.000 Euro.
Am vierten Advent hat der Dortmunder Galopprennverein ein kräftiges „Weihnachtsgeld“ an die Wetter ausgeschüttet: Denn die Viererwette wurde dreimal getroffen und bescherte jedem erfolgreichen Tipper angesichts einer Quote von 182.741:10 mehr als 9.000 Euro. Insgesamt sechs Leistungsprüfungen standen am Sonntag auf der Sandbahn der Galopprennbahn in Dortmund-Wambel auf dem Programm.

Der Dortmunder Rennvereins-Präsident Andreas Tiedtke, der auch zum Vorstand des Dachverbandes „Deutscher Galopp“ gehört, nutzte die Veranstaltung auch dazu, um an den vor wenigen Tagen verstorbenen Generalsekretär des Münchner Rennvereins zu erinnern. Horst Gregor Lappe habe den Galoppsport viele Jahre konstruktiv-kritisch begleitet und gestaltet, so Tiedtke. „Für ihn war der Rennsport eine reale Herzensangelegenheit.“

Key To Success und Waldana vorne

Am vorletzten Renntag des Jahres in Wambel waren wegen der Corona-Pandemie wieder keine Zuschauer zugelassen. Sie verpassten einen hoch überlegenen Erfolg von Key To Success im Sieglosen-Rennen für Dreijährige über 1.800 Meter. „Das ging leicht, ich war nur Passagier“, sagte Siegreiter Wladimir Panov (Langenhagen) über den 27:10-Mitfavoriten. Siegtrainer Stefan Richter aus Dresden konnte eine halbe Stunde eine weitere Siegerin vom Geläuf abholen – die Stute Waldana, die sich ein Rennen über 1.200 Meter vor Naqdy und Dante’s Peak schnappte. „Sie mag den Boden einfach“, so Richter. Im Sattel der 36:10-Favoritin saß Martin Seidl (Köln).

Der Favorit war auch im Rennen mit der Viererwette vorne: Es siegte nach 1.700 Metern die 35:10-Chance Asaaleeb (Foto) mit Michael Cadeddu im Sattel vor Luzum, der von seiner Frau Valentina Steffutti trainiert wird. Jolene und der große Außenseiter Novacovic machten die Viererwette komplett. Der siegreiche Besitzertrainer Erwin Hinzmann (Sassenberg) äußerte sich zufrieden: „Es war schon so geplant, wie sich das Rennen entwickelt hat. Wenn man Asaaleeb rausnimmt, dann legt er los.“

Erfolge für zwei Nachwuchsreiter

Zum Auftakt des Renntages war der von Ertürk Kurdu (Düsseldorf) trainierte Lauberhorn Rocket (79:10) mit dem französischen Jockey Lukas Delozier erfolgreich. Danach sicherten sich die zwei Nachwuchsreiter zwei schöne Erfolge: Amina Matthony auf dem von Olga Laznovska in Dormagen trainierten Wallach Andorre (157:10) und Sean Byrne auf der von Mareike Beer (Warendorf) vorbereiteten Stute Hot Hannah (51:10).

Am kommenden Sonntag, 27. Dezember, findet ebenfalls in Dortmund der letzte Renntag des Jahres in Deutschland statt. Wie gewohnt werden dann auch die Champions des Jahres geehrt – in Corona-Zeiten allerdings nur virtuell.

Foto-Quelle: Marc Rühl – DRV

Das könnte Sie interessieren:

Galopp Dortmund: Videowand aus Gelsenkirchen im Einsatz

Trabrennverein hatte Anlage für den Renntag ausgeliehen.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.