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Dynamo Dresden: Trainer Markus Kauczinski positiv auf Corona getestet

Mannschaft begibt sich in fünftägige Quarantäne.
Cheftrainer Markus Kauczinski und eine weitere Person des Drittliga-Teams der SG Dynamo Dresden sind positiv auf das Coronavirus getestet worden. Beide haben derzeit keinerlei Symptome und befinden sich in einer zehntägigen häuslichen Quarantäne.

Das Amt für Gesundheit und Prävention hat daraufhin nach Rücksprache mit Dynamos Geschäftsführern Ralf Becker und Jürgen Wehlend entschieden, dass sich das gesamte Drittliga-Team vorsorglich in eine fünftägige Arbeitsquarantäne begeben muss. Das heißt, dass die Spieler weiter in Kleinstgruppen unter freiem Himmel trainieren dürfen, um den Fitnesszustand erhalten zu können.

Alle nach der fünftägigen Quarantäne negativ auf COVID-19 getesteten Personen können anschließend die häusliche Isolierung wieder verlassen und nach derzeitigem Stand auch wieder ins Mannschaftstraining zurückkehren.

„Die Gesundheit aller steht für uns auch beim Umgang mit dieser Situation natürlich im Vordergrund“, so Sportgeschäftsführer Ralf Becker. „Sowohl unserem Cheftrainer als auch der zweiten betroffenen Person geht es derzeit aus medizinischer Sicht gut. Wir haben in den zurückliegenden Monaten sehr viele Maßnahmen in unseren tagtäglichen Abläufen rund um den Trainings- und Spielbetrieb ergriffen, um das Ansteckungsrisiko aus virologischer Sicht so gering wie möglich zu halten. Bei den aktuell sehr hohen Fallzahlen in Deutschland ist eben niemand zu 100 Prozent geschützt davor, sich nicht mit dem Coronavirus zu infizieren. Denn in unserem Alltag sind wir natürlich auch Teil der Gesellschaft.“

Durch die Quarantäne des Drittliga-Teams wird die SG Dynamo Dresden einen Antrag auf Absetzung des für Samstag, 14 Uhr, geplanten Heimspiels gegen den SV Wehen Wiesbaden stellen. Der Deutsche Fußball-Bund (DFB) wird nach eingehender Prüfung des Antrages zeitnah entscheiden und dann auch zum Sachverhalt offiziell kommunizieren.

„Mir geht es momentan gut, auch wenn die Nachricht über das positive Testergebnis natürlich im ersten Moment ein Schock für mich war“, so der gebürtig aus Gelsenkirchen stammende Cheftrainer Markus Kauczinski. „Ich habe nicht im Ansatz mit einem solchen Testergebnis gerechnet, weil aus meiner Wahrnehmung überhaupt nichts darauf hingewiesen hat. Wo und wann ich mich mit dem Virus angesteckt haben könnte, kann ich derzeit selbst nicht nachvollziehen. Wir haben seit Ausbruch der Pandemie grundsätzlich einen hohen Aufwand betrieben, um das Ansteckungsrisiko für alle Beteiligte so gering wie möglich zu halten. Eine Profi-Fußball-Mannschaft im ‚Homeoffice‘ ist natürlich alles andere als ein idealer Zustand, aber wir sind Corona-erprobt wie kein zweiter Verein in Deutschland und werden auch diese Situation jetzt so annehmen und gemeinsam meistern. Sobald wir wieder auf dem Trainingsplatz stehen können, werden wir wieder den vollen Fokus auf unsere sportlichen Ziele lenken.“

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