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Alemannia Aachen: Kreuzbandriss bei Nils Blumberg festgestellt

Für 24-jährigen Außenbahnspieler ist Saison 2020/2021 vorzeitig gelaufen.


Vor dem Rückrundenstart in der Regionalliga West beim Tabellenzweiten Borussia Dortmund U 23 (Sonntag, 15 Uhr) gab es für Alemannia Aachen eine weitere Hiobsbotschaft. Das 0:0 in einer Nachholpartie beim Aufsteiger SV Straelen mussten die Schwarz-Gelben unter anderem mit einer schweren Knieverletzung bezahlen. Die MRT-Untersuchung beim 24-jährigen Außenbahnspieler Nils Blumberg bestätigte die Prognose eines Kreuzbandrisses. Der flexibel einsetzbare Alemannia-Leistungsträger wird am kommenden Mittwoch in Köln operiert. Die Saison ist für ihn vorzeitig gelaufen.

Doch damit nicht genug. Dustin Zahnen zog sich auch noch einen Muskelfaserriss zu. Simon Seferings klagte zu Wochenbeginn über Schmerzen in den Adduktoren, wo ebenfalls ein Faserriss diagnostiziert wurde. Florian Rüter konnte bis Donnerstag aufgrund von Adduktorenbeschwerden noch nicht trainieren und auch Winter-Rückkehrer Mergim Fejzullahu musste das Training verletzungsbedingt abbrechen. Dazu gesellen sich mit Alexander Heinze (Schulter), Peter Hackenberg (Muskelbündelriss), Matti Fiedler (Syndesmosebandriss) und Sebastian Schmitt (Knöchelbruch) weitere Langzeitverletzte.

„Ich habe es oft genug angesprochen: Die Saison wird ein Überlebenskampf bleiben“, sagt der seit Beginn seiner Amtszeit zum Improvisieren gezwungene Aachener Trainer Stefan Vollmerhausen (Foto). „Es geht für uns primär darum, weiterhin möglichst viele Punkte zu holen, um nicht in unangenehme Ströme zu geraten.“

Die Dortmunder stellen mit 48 Treffern den erfolgreichsten Angriff der Liga und mussten sich in dieser Spielzeit erst einmal geschlagen geben. Bei der knappen 0:1-Heimniederlage im Hinspiel hatte die Alemannia gut mitgehalten. „Wir werden versuchen, auch am Sonntag wieder alles rauszuhauen“, kündigt Vollmerhausen an.

Zwischen der U 23 von Borussia Dortmund und Alemannia Aachen sind bisher 15 Liga-Duelle in der Bilanz gelistet. Diese weist einen Vorteil für die Tivoli-Kicker aus, die sechs Begegnungen zu ihren Gunsten entscheiden konnten. Neben fünf Unentschieden ging die Zweitvertretung des BVB aus vier Partien als Sieger hervor.

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