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Leverkusen: Kontrollausschuss nimmt Ermittlungen auf

DFB untersucht Rassismus-Vorwurf gegen Profi des 1. FC Union Berlin.
Der Kontrollausschuss des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) wird den Vorfall untersuchen, der sich in der Schlussphase des Bundesligaspiels zwischen dem 1. FC Union Berlin und Bayer 04 Leverkusen (1:0) ereignet haben soll. Es besteht der Verdacht, dass der Berliner Spieler Florian Hübner seinen Leverkusener Gegenspieler Nadiem Amiri, dessen Eltern aus Afghanistan stammen, rassistisch beleidigt haben könnte.

„Wir werden uns dieses Anfangsverdachts annehmen und mit Beginn der neuen Woche entsprechende Ermittlungen einleiten“, sagt Dr. Anton Nachreiner, der Vorsitzende des DFB-Kontrollausschusses. „Im ersten Schritt werden alle Beteiligten von uns angeschrieben und zu Stellungnahmen aufgefordert werden. Parallel dazu werden wir das bis dahin vorliegende Material auswerten.“

„DFB duldet grundsätzlich keinerlei Rassismus oder Diskriminierung“

Nachreiner weiter: „Unabhängig vom Ausgang dieses Verfahrens duldet der DFB grundsätzlich keinerlei Rassismus oder Diskriminierung auf seinen Plätzen! Das ist für uns ein absolutes No-Go und wird bei Nachweis auch entsprechend bestraft.“

Zwischenzeitlich wurde bekannt, dass Nadiem Amiri bereits die Entschuldigung seines Gegenspielers angenommen hat. Der deutsche Nationalspieler wird in einer Meldung seines Vereins wie folgt zitiert: „Er ist nach dem Spiel zu mir in die Kabine gekommen. Es sind auf dem Platz aus den Emotionen heraus unschöne Worte gefallen, die ihm sehr leidtun. Er hat mir das glaubwürdig versichert und deswegen ist die Sache für mich nun erledigt.“

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