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Rekordtrainer Pavel Dotchev übernimmt beim MSV

Nur neun Tage nach Freistellung beim Ligakonkurrenten Viktoria Köln.
Der Rekordtrainer ist zurück in der 3. Liga. Nur neun Tage nach seiner Freistellung beim Ligakonkurrenten FC Viktoria Köln übernimmt Pavel Dotchev das Amt des Cheftrainers beim MSV Duisburg. Der 55 Jahre alte Fußball-Lehrer tritt bei den „Zebras“ die Nachfolge von Gino Lettieri an und soll den Traditionsverein zum Klassenverbleib führen.

Für Dotchev ist der MSV die siebte Station in der eingleisigen 3. Liga. Vor seinem Engagement bei Viktoria Köln betreute er dort auch schon den SC Paderborn 07, den SV Sandhausen, den SC Preußen Münster, den FC Erzgebirge Aue und den FC Hansa Rostock. Mit Paderborn und Aue gelang ihm der Aufstieg in die 2. Bundesliga. Insgesamt kommt der frühere Bundesligaprofi und bulgarische Nationalspieler auf 267 Einsätze in der 3. Liga. Damit führt er die Wertung vor Stefan Krämer (aktuell KFC Uerdingen 05/insgesamt 250 Spiele) und Peter Vollmann (237) an.

„Mehr Erfahrung in der 3. Liga geht nicht“, sagt MSV-Sportdirektor Ivo Grlic: „Wir sind überzeugt, dass Pavel entscheidende Impulse setzen wird, um mit der Mannschaft den sportlichen Turnaround zu schaffen.“ Präsident Ingo Wald ergänzt: „Wir hatten einen sehr guten und zielführenden Prozess bei der Auswahl des Trainers. Wir haben uns geschlossen und mit voller Überzeugung für Pavel Dotchev entschieden.“

Vertrag verlängert sich bei Klassenverbleib

Der neue Duisburger Cheftrainer unterschrieb einen Vertrag bis zum Saisonende. Beim Erreichen des Klassenverbleibs verlängert sich die Laufzeit um ein weiteres Jahr. Am Mittwoch wird Dotchev erstmals das Mannschaftstraining an der Westender Straße leiten und im Spiel beim 1. FC Saarbrücken am Montag (ab 19 Uhr, live bei MagentaSport) seinen Einstand geben.

Pavel Dotchev erklärt: „Ich freue mich sehr über das Vertrauen, das ich hier in Duisburg erhalte. Gleichzeitig freue ich mich auch auf die Herausforderung beim MSV und bin überzeugt, dass wir diese gemeinsam mit der Mannschaft, den Verantwortlichen und den Fans meistern werden.“

Foto-Quelle: MSV Duisburg

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