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Ernst Huberty: „Mr. Sportschau“ feierte seinen 94. Geburtstag

Gebürtiger Trierer prägte Sportberichterstattung im TV wie kein Zweiter.
Für Generationen von TV-Zuschauern war und ist Ernst Huberty (Foto) „Mister Sportschau“. Der gebürtige Trierer mit der einst markanten Frisur („Klappscheitel“) gehörte von 1960 bis 1982 der WDR-Sportredaktion an, die er ab 1970 führte. Dabei erfand er die Wahl zum „Tor des Monats“, die bis heute von der ARD-Sportschau durchgeführt wird. An diesem Montag (22. Februar) feierte Ernst Huberty seinen 94. Geburtstag.

Seit den 1960-er Jahren hatte Ernst Huberty das deutsche Fernsehen und die Sportberichterstattung maßgeblich geprägt. Ob als Moderator oder als Kommentator legendärer Sportereignisse wie dem so genannten „Jahrhundertspiel“ Deutschland gegen Italien (3:4 nach Verlängerung) am 17. Juni 1970 in Mexiko-Stadt. Später machte er sich als Moderationstrainer und Mentor heutiger TV-Größen einen Namen. Hubertys Einfluss ist deshalb bis heute allgegenwärtig.

Zu seinen prominentesten Schülern gehörten der heutige WDR-Intendant Tom Buhrow sowie Reinhold Beckmann, Monica Lierhaus und Oliver Welke. „Meister der Sprache, Meister der Pausen – für uns war Ernst Huberty ein Vorbild“, sagt Reinhold Beckmann. Und auch Sportschau-Moderator Alexander Bommes erinnert sich an sein erstes Coaching mit Ernst Huberty. „Wenn ich Sie reden höre, höre ich das Papier knistern“, habe Huberty zu ihm über seine erste Sendung gesagt. „Und Huberty hatte recht: Ich hatte alles auswendig gelernt. Und er wusste zu jeder Sekunde, wie ich mich in der Sendung gefühlt habe.“

Foto-Quelle: WDR/Max Kohr

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1 Kommentar

  1. Hallo zusammen! Per Zufall bin ich im internet auf meinen damaligen Klassenkameraden Ernst Huberty gestoßen. Dies war für mich eine tolle überraschung. Ich selbst bin geborener Koblenzer und wohnte in der damaligen Zeit bei meinen Eltern in der Fölixstraße 7 in der Goldgrube. Soweit mir bekannt war, wohnte auch Huberty in der Goldgrube – in der nähe des Overbergplatzes.

    Im Jahre 1933 bin ich in die damalige Thielenschule (Volksschule) eingeschult worden. In dieselbe Klasse wurde damals auch Ernst Huberty eingeschult. Die ersten Jahre verbrachten wir zusammen mit unserem Klassenlehrer, Herr Herrmann. Mit dem zehnten Lebensjahr wechselte ich zum damaligem Kaiser-Wilhelm-Realgymnasium. Seit dieser Zeit verloren wir uns aus den Augen. Seinen beruflichen Werdegang habe ich natürlich mit Interesse verfolgt und ihn bewundert.

    Zu seinem 94. Gebutstag gratuliere ich von ganzem herzen und wünsche ihm für seine Zukunft alles Gute. Einen Monat später – im März – durfte auch ich meinen 94. Geburtstag begehen.

    Mit freundlichen Grüßen,
    Wolfgang Moses, Gummersbach

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