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Nach Flensburg: Auch Werder Bremens U 23 verzichtet auf Aufstieg

Keine Teilnahme am Zulassungsverfahren zur 3. Liga beim DFB.


Der SV Werder Bremen hat für seine U 23 keine Unterlagen für das Zulassungsverfahren zur 3. Liga in der Saison 2021/2022 beim Deutschen Fußball-Bund (DFB) in Frankfurt eingereicht. Daher wird das Team von Trainer Konrad Fünfstück auch in der kommenden Spielzeit in der Regionalliga Nord antreten. Dort belegen die Grün-Weißen aktuell in der Süd-Gruppe den zweiten Tabellenplatz, sind nach acht Partien noch unbesiegt.

Die Gründe für die Entscheidung sind vielfältig. „Bedingt durch die Corona-Pandemie gibt es zum einen wirtschaftliche Gründe, die gegen eine Teilnahme an der 3. Liga sprechen. Zum anderen aber auch sehr handfeste sportliche Aspekte, die uns zu der Entscheidung gebracht haben“, erklärt Frank Baumann, Geschäftsführer Fußball beim SV Werder den Verzicht auf einen möglichen Aufstieg: „Sowohl die U 23 als auch unsere U 19 haben aufgrund der Corona-Pandemie sehr wenig Spiele absolviert, so dass für rund ein Jahr die Spiel- und somit Wettkampfpraxis fehlt. Außerdem sehen wir auch mit einer U 23 in der Regionalliga Nord unsere Ziele bezüglich Durchlässigkeit und Entwicklung von Spielern nicht gefährdet, wie die positiven Entwicklungen von Spielern wie Eren Dinkci oder Ilia Gruev zeigen, die in diesem Jahr zu ihren ersten Bundesliga-Einsätzen gekommen sind.“

TSV Havelse beantragt Zulassung und will ausweichen

Zuvor hatte auch schon der SC Weiche Flensburg 08, Spitzenreiter in der Nord-Gruppe der Regionalliga Nord, seinen Verzicht auf einen möglichen Aufstieg bekanntgegeben (MSPW berichtete). Süd-Tabellenführer TSV Havelse hat dagegen eine Zulassung beim DFB beantragt.

Da das heimische Wilhelm-Langrehr-Stadion in Garbsen (3.500 Plätze) die Anforderungen für die 3. Liga nicht erfüllt (erforderliches Fassungsvermögen: mindestens 10.000 Zuschauer) würde der TSV im Aufstiegsfall in die Arena des benachbarten Zweitligisten Hannover 96 ausweichen.

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