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VfL Osnabrück: Ex-Leverkusener Markus Feldhoff neuer Trainer

46-Jähriger war zuletzt Co-Trainer von Alexander Nouri bei Hertha BSC.
Fußball-Zweitligist VfL Osnabrück hat Ex-Profi Markus Feldhoff als neuen Cheftrainer verpflichtet. Der 46-Jährige unterzeichnete bei den Lila-Weißen, die sich nach zuletzt neun Niederlagen in Serie in Abstiegsgefahr befinden, einen Vertrag bis zum 30. Juni 2022. Interimstrainer Florian Fulland bleibt dem Team als Co-Trainer neben Tim Danneberg erhalten.

2013 hat Markus Feldhoff erfolgreich den Fußball-Lehrer-Lehrgang absolviert, bereits seit 2008 ist er als Trainer aktiv. Nach seiner ersten Station bei der SSVg Velbert stand Feldhoff bereits als Co-Trainer für ein halbes Jahr an der Seitenlinie der Bremer Brücke. Im Anschluss folgten Stationen beim FC Energie Cottbus und beim SC Paderborn 07, wo er bereits Florian Fulland kennenlernte. 2016 wechselte er ins Trainerteam des Bundesligisten SV Werder Bremen. Nach seiner folgenden Tätigkeit als Co-Trainer beim FC Ingolstadt 04 zog es ihn in die Hauptstadt, wo er bis April 2020 dem Trainerteam des Bundesligisten Hertha BSC Berlin angehörte. In Bremen, Ingolstadt und Berlin arbeitete er jeweils mit Alexander Nouri zusammen.

Den VfL-Fans blieb Markus Feldhoff nicht nur aus seiner Amtszeit als Co-Trainer bei den Lila-Weißen im Gedächtnis. 2004 wechselte er bereits als aktiver Spieler nach Osnabrück, wo vier Jahre lang das VfL-Trikot trug. In seinen 58 Spielen erzielte der ehemalige Profi, der unter anderem auch für Borussia Mönchengladbach, den VfL Wolfsburg und Bayer 04 Leverkusen die Schuhe in der Bundesliga (158 Spiele) schnürte, 28 Treffer.

„In den Gesprächen mit Markus Feldhoff wurden zwei Dinge sehr schnell klar: Er verfügt nicht nur über die notwendige Fachkompetenz. Er bringt gleichzeitig auch die Energie und Leidenschaft mit, die es in dieser Situation braucht, um unsere gemeinsamen Ziele zu erreichen. Dass Markus bereits eine VfL-Vergangenheit hat, spielte bei der Entscheidung zwar keine Rolle. Dennoch konnte ich direkt eine hohe Identifikation spüren“, erklärt VfL-Geschäftsführer Benjamin Schmedes die Verpflichtung. „Gleichzeitig freue ich mich darüber, dass wir Florian Fulland davon überzeugen konnten, sein Knowhow weiterhin als Co-Trainer mit einzubringen. Er hat als Interimstrainer eine klare Ansprache an die Mannschaft gehabt und mit Inhalten überzeugt, auch wenn die Ergebnisse in den beiden Spielen ausgeblieben sind.“

Erstes Pflichtspiel erst am 14. März in Nürnberg

Markus Feldhoff verfolgte die Trainingseinheit am Mittwochvormittag noch aus der Zuschauerrolle. Sofern auch der zweite Test auf den Corona-Virus ein negatives Ergebnis ergibt, wird er erstmals am Donnerstag das Training leiten. Weil die für Sonntag angesetzte Partie gegen den SSV Jahn Regensburg (beim SSV wurde aufgrund von positiven Corona-Test Quarantäne verordnet) inzwischen offiziell abgesetzt wurde, steht erst in elf Tagen (Sonntag, 14. März, 13.30 Uhr) das erste Pflichtspiel beim 1. FC Nürnberg auf dem Programm.

Markus Feldhoff sagte kurz nach offiziellem Amtsantritt: „Ich freue mich wahnsinnig auf die reizvolle Aufgabe beim VfL Osnabrück. Ich kann nicht verhehlen, dass ich auch aufgrund meiner Vergangenheit in Lila-Weiß unmittelbar nach dem Anruf von Benjamin Schmedes emotional gepackt war. Ausschlaggebend waren in erster Linie aber die große Schnittmenge der jeweiligen Vorstellungen von Benjamin Schmedes und mir sowie die absolute Überzeugung, dass wir gemeinsam erfolgreich sein können.“

Florian Fulland, der seit dem 15. Februar Interimstrainer war und die Niederlagen-Serie auch nicht beenden konnte, erklärt: „Gerne stelle ich mich weiterhin in den Dienst des Klubs und bringe mich entsprechend auch in der neuen Konstellation maximal mit ein. Dabei geht es nicht um meine Person, sondern um die gemeinsamen Ziele, die wir nur mit hoher Geschlossenheit erreichen werden. Dazu trage ich gerne bei, zusammen mit der Mannschaft sowie dem gesamten Trainer- und Funktionsteam.“

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