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Vier Siege! Glanztag für Galopper-Trainer Christian von der Recke

Renntag in Dortmund-Wambel leidet unter zahlreichen Nichtstartern.
Dreimal mit Anna van den Troost und einmal mit Sibylle Vogt: Erfolgstrainer Christian von der Recke (Foto) aus Weilerswist hat am Sonntag auf der Galopprennbahn in Dortmund-Wambel mit den beiden Reiterinnen gleich vier Rennen gewonnen. Auch die in diesem Winter so erfolgreiche Elfi Schnakenberg (Blender) punktete erneut.

Insgesamt sieben Rennen veranstaltete der Dortmunder Rennverein unter strengen Pandemie-Regeln. Der Renntag war aber nicht wegen der Corona-Pandemie, sondern wegen des im Reitsport grassierenden Equinen Herpesvirus in Gefahr. So wurden am Sonntag nur Pferde zugelassen, die gegen das Virus geimpft sind. Damit war früh klar, dass er viele Nichtstarter geben wird – 18 insgesamt. Die Folge waren kleine Felder mit insgesamt nur 40 Startern.

„Wir waren uns aber schnell einig, dass wir den Renntag dennoch durchführen müssen, um nicht die geimpften Teilnehmer zu bestrafen“, sagte der Präsident des Dortmunder Rennvereins, Andreas Tiedtke. „In einer gemeinsamen Kraftanstrengung haben wir es geschafft.“ Tiedtke hob auch die Bereitschaft aller Wettanbieter hervor, in den Totalisator zu vermitteln und somit dem Galoppsport zu helfen. „Die Nenngelder der Nichtstarter werden erstattet“, so Tiedtke.

Erster Sieg in diesem Jahr für Schweizerin Sibylle Vogt

Das sportliche bedeutendste Rennen des Tages war eine Prüfung über 1.950 Meter zum Abschluss: Dabei siegte der siebenjährige Welan mit Sibylle Vogt im Sattel vor Varvara zum Siegkurs von 71 Euro bei zehn Euro Einsatz. „Das Rennen war eigentlich ideal, er hat auch nicht so viel Sand abbekommen“, sagte die Schweizerin. „Endlich hat es mit dem ersten Sieg in diesem Jahr geklappt. Es ist immer schöner, so in die Grasbahn-Saison zu starten.“ Am nächsten Sonntag endet die Wintersaison 2020/2021 auf der Sandbahn in Wambel.

Siegtrainer von Welan ist Christian von der Recke, der einen großen Tag erlebte. Einen leichten Erfolg erzielte er mit der vierjährigen Stute Galway Girl (37:10) zum Auftakt des Renntages – ebenfalls über 1.950 Meter – vor der favorisierten Lottaria. „Das Rennen war perfekt für sie, da sie vorne in Ruhe gelassen wurde, da könnte sie noch einmal schön durchatmen“, so Siegreiterin Anna van den Troost.

Das Duo mit van den Troost und von der Recke schlug erneut im Steherrennen über 2.500 Meter zu: Der sechsjährige Redemptorist (76:10) siegte gegen Aljondra sicher mit mehr als einer Länge Vorsprung. „Er kämpft immer weiter und hat aus dem Schlussbogen heraus noch einmal zugelegt“, lobte die belgische Reiterin.

Im Sieglosen-Rennen über 1.800 Meter war van den Troost schließlich auf dem dreijährigen Lionheart (26:10) Start-Ziel ebenfalls nicht zu bezwingen. „Der Trainer hat gesagt, ich soll vorne gehen und keine Angst haben.“ Die Order setzte sie perfekt um. Christian von der Recke durfte sich außerdem noch über den zweiten Rang von Nowatlast freuen. „Es ist immer schön, hier zu sein und vor allem zu gewinnen“, so der Trainer aus Weilerswist. „Lionheart ist mein bestes Pferd im Stall momentan. Das ist ein richtig Guter.“

Gleich drei Nachwuchsreiter erfolgreich

Einen Favoritenerfolg gab es im Rennen über 1.800 Meter durch den formstarken Zenith (22:10), betreut von Elfi Schnakenberg, die in diesem Jahr bereits ihren fünften Erfolg einfuhr. Der Siebenjährige benötigte unter Nachwuchsreiter Shuichi Terachi aber fast die gesamte Gerade, um den achtjährigen Ziro zu bezwingen. Am Ende waren es dann aber doch mehr als drei Längen.

Der Auszubildende Sean Byrne war ebenfalls erfolgreich: Er siegte mit dem vierjährigen Night Rider (45:10) in einer Prüfung über 1.700 Meter für Trainer Hans Blume. Und auch im Sprintrennen über 1.200 Meter gewann mit Robin Haedens ein Nachwuchsreiter: Auf der sechsjährigen Stute Mashiana (44:10) für Uwe Schwinn (Beckingen).

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