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Galopp Dortmund: Champion Henk Grewe hat zwei Eisen im Feuer

Kurios: Beim Sandbahn-Finale am Sonntag starten nur Wallache und Stuten.
Am Sonntag endet auf der Galopprennbahn in Dortmund-Wambel die Wintersaison 2020/2021 mit sechs Leistungsprüfungen im Sinne der Vollblutzucht. „Wegen des Equine Herpesvirus dürfen nur geimpfte Pferde starten“, sagt der Präsident des Dortmunder Rennvereins, Andreas Tiedtke. „Leider haben wir deshalb nur kleine Felder und keine Viererwette. Die Erfahrungen vom letzten Sonntag zeigen aber, dass es auch bei kleinen Feldern zum Teil sehr lukrative Quoten geben kann und das Wetten sich lohnt.“

Der Renntag findet angesichts der Corona-Pandemie unter strengen Hygieneregeln statt. Der erste Start erfolgt um 11.20 Uhr. Insgesamt stehen sechs Prüfungen mit 39 Startern auf dem Programm. Kurios: Es ist nach Informationen der Galopper-Fachzeitung „Sport-Welt“ kein einziger Hengst dabei. 27 Wallache und zwölf Stuten wurden gemeldet.

Der amtierende Championtrainer Henk Grewe (Foto) aus Köln bringt in einer mit 5.000 Euro dotierten Prüfung über 1.700 Meter mit Numerion und Koffi Star gleich zwei chancenreiche Starter an den Ablauf. Auch Marian Falk Weißmeier (Mülheim/Ruhr) ist mit Esprit de Corps und Employer doppelt im sportlichen Höhepunkt zum Auftakt des Renntages (1. Rennen/Start 11.20 Uhr) vertreten. Christian von der Recke (Weilerswist), der am letzten Sonntag gleich vier Rennen gewann, stellt mit Fair Hurricane einen Kandidaten im Fünferfeld.

Championjockey Murzabayev hofft auf ersten Treffer 2021

Sieben Pferde sind es in der letzten Tagesprüfung (Start gegen 13.50 Uhr): Im Altersgewichtsrennen über 1.800 Meter für Vierjährige und Ältere hat von der Recke mit Pretty Soldier eine letzte Chance, die Winterbilanz weiter aufzubessern. Die mit fünf Jahrestreffer in der Trainer-Rangliste aktuell führende Elfi Schnakenberg (Blender) bietet Good Will auf. Im Sattel sitzt der japanische Nachwuchsreiter Shuichi Terachi, der ebenfalls schon fünf Siege eingefahren hat und damit das Jockey-Championat anführt.

Außerdem werden vier Rennen der gleichen Handicap-Kategorie angeboten – über verschiedene Distanzen zwischen 1.200 und 2.500 Metern. Championjockey Bauyrzhan Murzabayev (Köln) hat zwei Ritte und hofft nun auf seinen ersten Jahrestreffer – entweder auf Aljondra (2. Rennen/11.50 Uhr) oder Kreuz Bube (4. Rennen/12.50 Uhr).

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