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Gladbachs Nationalverteidiger Matthias Ginter: „Sieg tut sehr gut“

Zuvor waren „Fohlen“ in neun Pflichtspielen ohne Dreier geblieben.
Fußball-Bundesligist Borussia Mönchengladbach hat mit dem 3:0 (1:0)-Sieg beim abgeschlagenen Schlusslicht FC Schalke 04 die Negativserie beendet. Kapitän Lars Stindl und Stefan Lainer trafen für die „Fohlen“, ehe S04-Torhüter Frederik Rönnow ein Eigentor zum Endstand unterlief.

„Der Sieg tut sehr gut“, sagte Gladbachs Nationalspieler Matthias Ginter (Foto). Zuvor war das Team von Cheftrainer Marco Rose neun Pflichtspiele in Folge ohne Sieg geblieben.

Nach der Länderspielpause wollen die „Fohlen“ am Karsamstag, 3. April, 20.30 Uhr, gegen den Ginters Ex-Klub SC Freiburg nachlegen, um sich im Saisonendspurt doch noch für die internationalen Plätze zu qualifizieren. Aktuell rangiert Borussia Mönchengladbach auf Platz neun, hat vier Punkte Rückstand auf den Tabellensechsten Bayer 04 Leverkusen.

Die Stimmen von der Borussia-Homepage:

Nationalspieler Matthias Ginter: „Der Sieg tut sehr gut. Es war unser großes Ziel, drei Punkte mitzunehmen. Von der ersten Minute an haben wir darauf hingearbeitet. Und ich glaube, dass wir verdient gewonnen haben.Natürlich lief nicht alles rund. Über das gesamte Spiel hatten wir vor allem im Zentrum zu einfache Ballverluste, so haben wir Schalke auch zu der einen oder anderen Halbchance eingeladen. Insgesamt hatten wir aber die Konsequenz, die uns vielleicht in den vergangenen Spielen gefehlt hat. Der Sieg steht heute über allem.“

Trainer Marco Rose: „Wir konnten das bestätigen, was wir in den letzten Wochen gezeigt und gesagt haben. Auch während unserer Negativserie war nicht immer alles schlecht. In dieser Phase haben die Jungs auch immer wieder an positiven Ergebnissen geschnuppert. ch denke, dass der Sieg in der Summe verdient ist, weil wir sehr konsequent waren. Das Ergebnis muss sich so gut für die Jungs anfühlen, dass sie dieses Gefühl mit in die Länderspielpause nehmen. Nach der Pause haben wir dann zuhause gegen Freiburg direkt die Möglichkeit, nachzulegen. Wenn wir nochmal oben ranwollen, müssen wir jetzt natürlich Spiele gewinnen. Dafür müssen wir auch hart zu uns selbst sein. Wir müssen auch nach diesem Spiel einige Dinge kritisch aufarbeiten – aber auch das gute Gefühl mitnehmen.“

Trainer Dimitrios Grammozis (FC Schalke 04): „Das Ergebnis ist ernüchternd. Als Trainer möchte man immer Spiele gewinnen, auch in dieser schwierigen Situation. Doch die lange Negativserie ohne Sieg hat bei den Jungs Spuren hinterlassen. Dennoch haben wir versucht, alles zu geben. Es ist aber bitter, wenn man zwei Gegentore selbst so mitbegünstigt. Wir hatten gute Phasen, in denen wir besser im Spiel waren, und genau in diese Phasen haben wir die Gegentore bekommen. Diese Nackenschläge können wir derzeit nicht kompensieren. Trotzdem verliere ich die Hoffnung noch nicht. Die Laufleistung war heute deutlich besser als zuletzt, das können wir positiv mitnehmen. Die Chance, einen Punkt mitzunehmen, wäre da gewesen, aber wir sind momentan offensiv zu zaghaft, uns fehlt die letzte Überzeugung. Und defensiv darf man sich solche Fehler einfach nicht erlauben, sonst ist es brutal schwierig, in ein Spiel zurückzukommen.“

Foto-Quelle: Borussia Mönchengladbach

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