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Galopp Düsseldorf: Axel Bellinghausen setzt auf Hengst Woerthersee

Co-Trainer von Fortuna Düsseldorf als Besitzer beim Fortuna-Renntag.
Auf der Galopprennbahn in Düsseldorf-Grafenberg beginnt am Sonntag die Saison 2021 mit insgesamt neun Renntagen. Der Fortuna-Renntag findet ab 11 Uhr (erster Start 11.20 Uhr) mit zehn Leistungsprüfungen im Livestream statt – wegen der Auswirkungen der Corona-Pandemie weiterhin ohne Zuschauer vor Ort. In zehn Rennen werden insgesamt 80 Pferde an den Start gehen.

Nach dem Ausfall im letzten Jahr (wegen der damals gerade beginnenden Pandemie) kann der Saisonauftakt in Düsseldorf diesmal wieder traditionell mit dem Fortuna-Renntag über die Bühne gehen. Die beiden ältesten Düsseldorfer Sportvereine, der Düsseldorfer Reiter und Rennverein von 1844 und der Düsseldorfer Turn- und Sportverein Fortuna 1895 haben viele Gemeinsamkeiten. Seit dem letzten Jahr ist eine weitere unfreiwillig dazu gekommen: Leere Stadien.

„In der jetzigen schwierigen Situation ist eine Unterstützung von Sportvereinen untereinander nicht selbstverständlich – aber mit der Fortuna haben wir einen zuverlässigen Partner an unserer Seite“, freut sich Düsseldorf Galopp-Präsident Peter Michael Endres.

Christian Koke, Vorstand Marketing bei Fortuna Düsseldorf, erklärte dazu: „Solidarität ist in diesen Zeiten besonders wichtig. Deswegen tun wir schon seit Monaten unser Bestes, um verschiedenen Bereichen unserer Stadt durch die Strahlkraft der Fortuna Aufmerksamkeit zu verschaffen, und Düsseldorfern, die aufgrund der Corona-Pandemie in Not geraten sind, unter die Arme zu greifen.“

Besondere Vorfreude empfinden die Mitglieder des Rennstalls „Fortuna 95“, einer Besitzergemeinschaft aus rennsportbegeisterten Fortunen, dessen neues Pferd Woerthersee zum ersten Mal in Fortuna-Farben an den Start gehen wird. Mitglieder im Rennstall sind unter anderem Fortunas Co-Trainer Axel Bellinghausen und seine Frau Silvana Bellinghausen. Trainer des vierjährigen Hengstes Woerthersee ist der Düsseldorfer Lokalmatador Sascha Smrczek.

Preis der Fortuna: Seriensieger French Conte gibt sich die Ehre

Im sportlichen Höhepunkt des Tages, dem „Preis der Fortuna“ über 1.400 Meter (8. Rennen, gegen 14.53 Uhr), stellt sich Seriensieger French Conte sechs Gegnern. Im Sattel wird der Kölner Jockey Martin Seidl sitzen. Der von Erika Mäder im Krefelder Stadtwald vorbereitete Vierjährige präsentierte sich in der letzten Saison groß gesteigert, gewann bemerkenswerte vier Rennen.

Bei seinem Saisondebüt hat French Conte besonders auf die niederländischen Gäste Naqdy (Leon Wolff) und Karisoke (Lukas Delozier) von Trainerin Romy van der Meulen aus Boxmeer zu achten. Beide Pferde treten mit Kondition von der Dortmunder Sandbahn an. Daneben gelten auch Prince Percival (Robin Haedens) und Sovereign State (Anna van den Troost) zu den Endkampfkandidaten.

Drei Prüfungen für den Derbyjahrgang

Das „Sport-Welt Auftaktrennen“ (1. Rennen, 1.600 Meter, 11.20 Uhr) bleibt dabei den dreijährigen Stuten vorbehalten. Zum Favoritenkreis zählen hier die Traditionsfarben des Gestüts Röttgen. Well Protected unter Jockey Maxim Pecheur und Diadora mit Martin Seidl im Sattel. Beide Pferde, die mit Rennerfahrung an den Start kommen, geben für Trainer Markus Klug (Köln-Heumar) ihren Saisoneinstand.

Ebenfalls bei den Dreijährigen greift auch Juanito, der Zweitplatzierte aus dem Badener Zukunftsrennen, für Championtrainer Henk Grewe (Köln) ins Geschehen ein (7. Rennen, 1.600 Meter, 14.23 Uhr). Jockey Rene Piechulek (Weilerswist) reitet für Stalljockey Andrasch Starke (Langenfeld), der sich nach einem positiven Corona-Test in Quarantäne befindet. Nante (Leon Wolff) aus dem Krefelder Stadtwaldquartier von Mario Hofer zählt dabei zu den chancenreichen Gegnern. Nante tritt für den Düsseldorfer Besitzer Guido Werner Schmitt an und hat ebenfalls keine weite Anreise.

Im Maiden-Cup der Stiftung „It‘s for Kids“ darf man auf interessante Derby-Kandidaten gespannt sein (3. Rennen, 2.200 Meter, 12.20 Uhr). Diamantis (Lukas Delozier), Imi (Michael Cadeddu) und der Ittlinger Loft (Eduardo Pedroza) verfügen über einen Nennung für das „Blaue Band“ in diesem Jahr. Mit Stall Nizzas Nantua strebt Trainer Peter Schiergen aus Köln einen Start im Düsseldorfer Jahreshöhepunkt, dem Henkel-Preis der Diana an. Es wird interessant zu sehen sein, wie sich Nantua gegen die Hengste präsentieren wird. Für Spannung ist also gesorgt.

Foto-Quelle: Fortuna Düsseldorf

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