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SC Verl-Angreifer Justin Eilers: „Dankbar für diese Chance“

32-Jähriger findet beim Drittliga-Neuling zu alter Stärke zurück.
Kreuzbandriss, langanhaltende Hüftprobleme und mehr als ein Jahr ohne Verein: Hinter Justin Eilers, Drittliga-Torschützenkönig der Saison 2015/2016 mit 23 Treffern, liegt eine harte Zeit. Beim SC Verl ist der gebürtige Braunschweiger jetzt auf dem Weg, wieder zu alter Stärke finden. Im DFB.de-Interview spricht der 32-Jährige über seinen schweren Weg zurück.

DFB.de: Nach dem 2:2 in der Liga beim Mitaufsteiger VfB Lübeck waren Sie auch beim 2:2 im Testspiel bei Fortuna Düsseldorf als Torschütze erfolgreich. Kommen Sie jetzt immer besser in Schwung, Herr Eilers?

Justin Eilers: Tore zu schießen macht Spaß und ist gut für das Selbstvertrauen. Ich freue mich vor allem darüber, dass ich körperlich wieder dazu in der Lage bin, von Beginn an und dann auch für einen längeren Zeitraum wieder auf dem Platz zu stehen. Während der Hinrunde war ich noch hin und wieder mit muskulären Problemen ausgefallen und kam lediglich zu Kurzeinsätzen. Nachdem ich seit 2016 kaum gespielt hatte, war abzusehen, dass ich Zeit benötigen würde, um mich wieder an das Leistungsniveau zu gewöhnen.

DFB.de: Welche Erkenntnisse konnten Sie aus dem freundschaftlichen Vergleich mit dem Zweitligisten mitnehmen?

Eilers: Es war ein guter Test. Zum einen, um über die Länderspielpause im Rhythmus zu bleiben. Zum anderen, weil auch unsere Leistung gestimmt hat. Wir sind auch gegen einen klassenhöheren Gegner mutig und selbstbewusst aufgetreten. Wenn wir noch konsequenter und abgezockter gespielt hätten, wäre sogar noch mehr als das 2:2 gegen Fortuna Düsseldorf möglich gewesen.

DFB.de: Nach mehr als einem Jahr ohne Verein sind Sie dann Ende September 2020 beim SC Verl gelandet. Was hat Sie von der Aufgabe überzeugt?

Eilers: Ich hatte damals ein etwas anderes Probetraining mit dem Klub vereinbart. Statt weniger Tage habe ich insgesamt drei Wochen lang vorgespielt. Ich hatte in der 3. Liga zwar sicherlich noch einen Namen. Meine Verletzungshistorie hat aber sicherlich den einen oder anderen Verein abgeschreckt. Der SC Verl hat aber eine mögliche Win-Win-Situation gesehen. Als Aufsteiger würden sie – wenn es gesundheitlich passt – einen erfahrenen Spieler dazubekommen. Für mich war es spannend, einem Liganeuling dabei zu helfen, sich in der 3. Liga zu etablieren. Beiden Seiten war klar, dass ich nach meiner langen Pause Zeit benötigen würde, um mich wieder an die hohe Intensität in der 3. Liga zu gewöhnen. Und die habe ich auch bekommen. Ich bin dem Verein für diese Chance sehr dankbar und will das Vertrauen zurückzahlen.

Das komplette Interview lesen Sie hier.

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