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Galopp Köln: Sunny Queen am Sonntag in der Favoriten-Rolle

Höhepunkt in Weidenpesch ist eine mit 44.000 Euro dotierte Prüfung.


Mit dem Carl Jaspers Preis findet am Sonntag, 18. April, auf der Kölner Galopprennbahn im Weidenpescher Park eine der wichtigsten deutschen Grand Prix-Prüfungen statt. Das Rennen über 2.400 Meter ist das erste Rennen der höchsten Kategoarie in dieser Saison in Köln und wendet sich an Deutschlands Steherelite. Dank der Unterstützung des Titelsponsors kann der Kölner Renn-Verein auch in diesem Jahr unter schwierigen Pandemie-Bedingungen eines der ältesten Kölner Galopprennen austragen.

Insgesamt stehen am zweiten Kölner Renntag des Jahres zwölf Rennen auf dem Programm (Start 1. Rennen: 11.20 Uhr). Der Renntag findet aufgrund der behördlichen Bestimmungen im Zusammenhang mit dem aktuellen Pandemie-Geschehen ohne Zuschauer statt. Damit alle Galoppsport-Fans dennoch an den sportlichen Momenten rund um den „Carl Jaspers Preis“ (Start: 14.20 Uhr, 44.000 Euro) teilhaben können, werden die Rennen aus Köln im kostenlosen Livestream auf der Homepage des Kölner Renn-Verein unter „www.koeln-galopp.de“ (Übertragungsbeginn: 11 Uhr) übertragen.

Mit der Stute Sunny Queen (Foto) unter dem neunmaligen deutschen Champion Andrasch Starke (Langenfeld) steht eine hochdekorierte Stute an der Spitze der Wettmärkte. Ihr eindrucksvoller Erfolg im „Großen Preis von Bayern“ war der Höhepunkt ihrer Glanzsaison 2020. Als eine von zwei Klassestuten im Feld dürfte die von Trainer Henk Grewe (Köln) im Weidenpescher Park trainierte Sunny Queen ein ganz harter Prüfstein für die Hengste sein.

Gestüt Röttgen mit zwei Top-Kandidaten

Einen früheren Derbysieger bietet Gestüt Röttgen-Trainer Markus Klug (Köln-Heumar) mit Windstoß und dem Italiener Michael Cadeddu im Sattel auf. Der Shirocco-Sohn gewann 2017 das Derby und den „Preis von Europa“. Windstoß lief im letzten Jahr in großen französischen Rennen, schlug sich mehrmals achtbar und ist auch in Köln für einen der vorderen Ränge vorzumerken. Zweiter Stallvertreter ist der Derbydritte Kaspar unter Maxim Pecheur (Lohmar). Seine Topleistung in Deutschlands Klassiker machen ihn auch in Köln zu einem ernst zu nehmenden Kandidaten.

Weidenpesch-Trainer Peter Schiergen greift mit Doppelspitze an

Mit Stall Hornoldendorfs Quian stellt sich einer der Aufsteiger der letzten Saison vor. Fünfmal siegte Deutschlands Steher des Jahres. Ein Wiedersehen wird es dabei auch mit Trainersohn Dennis Schiergen geben, der den Ritt auf Quian für seinen Vater, Trainer Peter Schiergen (Foto), ausführen wird. Mit Nerium ist noch ein zweiter Schiergen-Vertreter eingeschrieben, der zuletzt beim Grand Prix-Aufgalopp als Vierter ein gutes Saisondebüt gab. Interessant ist, dass sich der Stalljockey Bauryzhan Murzabayev für Nerium entschieden hat.

Filip Minarik überreicht Ehrenpreise

Der Kölner Renn-Verein freut sich ganz besonders, Filip Minarik erstmalig wieder auf „seiner“ Galopprennbahn in Köln-Weidenpesch begrüßen zu dürfen. Besonders ist dabei auch, dass Ex-Jockey Minarik die Ehrenpreise nach dem Hein Bollow-Memorial – einem Erinnerungsrennen an die vor einem Jahr verstorbene Turf-Legende Hein Bollow – überreichen wird.

Moderator Thorsten Castle meldet sich dann ab 11 Uhr live aus dem Weidenpescher Park und führt durch das Programm. Begleitet von Rennbahnkommentator Marvin Schridde und Wettexperte Daniel Delius.

Foto-Quelle: Marc Rühl

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