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KFC Uerdingen 05: Einstand von Stefan Reisinger missglückt

Krefelder verlieren NRW-Duell in Verl 0:3 –  Viktoria Köln siegt 2:0.
Der 1. FC Kaiserslautern hat im Abstiegskampf der 3. Liga den erhofften Befreiungsschlag gelandet. Das Team von Trainer Marco Antwerpen fuhr am 32. Spieltag einen 2:1 (2:1)-Derbysieg gegen den 1. FC Saarbrücken ein und stellte den direkten Kontakt zum „rettenden Ufer“ her. Nur noch die um einen Treffer schlechtere Tordifferenz gegenüber der punktgleichen U 23 des FC Bayern München (jeweils 34 Zähler) trennt den FCK jetzt noch von einem Nichtabstiegsplatz. Daniel Hanslik (11./24.) erzielte beide Treffer für die Pfälzer. FCS-Kapitän Manuel Zeitz (22.) glich nur zwischenzeitlich aus.

Der TSV 1860 München rückte noch näher an die Spitzenplätze heran. Das Stadtduell bei Türkgücü München ging 2:0 (0:0) an die „Löwen“, die nur noch zwei Punkte vom Tabellenzweiten Dynamo Dresden und sogar nur einen Zähler vom drittplatzierten FC Ingolstadt 04 entfernt sind. Richard Neudecker (59.) und Sami Belkahia (83.) ließen die Mannschaft von 1860-Trainer Michael Köllner im Olympiastadion jubeln.

Der abstiegsbedrohte KFC Uerdingen 05 verlor das NRW-Duell beim SC Verl 0:3 (0:2) und ging damit auch im ersten Spiel nach der Trennung von Ex-Trainer Stefan Krämer leer aus. Mael Corboz (17.), Sascha Korb (36.) und der eingewechselte Lars Ritzka (77.) trugen sich für die Gastgeber in die Torschützenliste ein. Auch gleich vier (!) Wechsel, die KFC-Interimstrainer Stefan Reisinger (Foto) bereits zur Pause vornahm, konnten nicht für eine Wende sorgen. Vielmehr handelte sich der eingewechselte Haktab Omar Traore auch noch wegen wiederholten Foulspiels die Gelb-Rote Karte ein (79.).

Der FC Viktoria Köln setzte seine Erfolgsserie mit dem 2:0 (1:0) gegen den Halleschen FC fort und kann mit jetzt 46 Punkten wohl endgültig für eine weitere Saison in der 3. Liga planen. Kapitän Mike Wunderlich (33.) per Kopfball und Simon Handle (58.) trafen für die Viktoria, die aus ihren letzten sieben Spielen 19 von 21 möglichen Punkten holte. Der Abstand zur Gefahrenzone wuchs auf zwölf Zähler an.

Keinen Sieger und keine Tore gab es beim 0:0 zwischen dem 1. FC Magdeburg und dem FSV Zwickau. Obwohl die von Christian Titz trainierten Hausherren schon ab der 41. Minute in Unterzahl spielen mussten (Gelb-Rote Karte für Alexander Bittroff wegen wiederholten Foulspiels), verhinderte der FCM zumindest eine drohende Heimniederlage und blieb zum siebten Mal in Serie unbesiegt.

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