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Westfalenpokal: Viertelfinal-Auslosung findet am Freitag statt

Drittligist SC Verl und fünf Regionalliga-Vereine noch im Lostopf.
Der Fußball- und Leichtathletik-Verband Westfalen (FLVW) wird den laufenden Wettbewerb um den Westfalenpokal 2020/2021 mit den noch im Wettbewerb verbliebenen sechs westfälischen Teilnehmern aus der 3. Liga und der Regionalliga West zu Ende führen. Darauf verständigten sich Vertreterinnen und Vertreter aller aktuell für den Pokal qualifizierten Klubs im Rahmen einer Videokonferenz mit dem Verbands-Fußball-Ausschuss (VFA). Die teilnahmeberechtigten Mannschaften unterhalb der vierten Spielklasse erhalten in der kommenden Saison (2021/22) direkt einen Startplatz im Westfalenpokal.

„Ziel war und ist es, den Westfalenpokal sportlich zu Ende zu führen“, sagt Pokalspielleiter Klaus Overwien. „Auch, um einen westfälischen Teilnehmer für die erste DFB-Pokal-Hauptrunde melden zu können. Ich bin froh und allen Vereinen sehr dankbar, dass wir zusammen eine praktikable und solidarische Lösung im Sinne des Fair-Plays gefunden haben.“

Termine und Austragungsort bereits fixiert

Die West-Regionalligisten SV Lippstadt 08, SC Wiedenbrück, SC Preußen Münster, Sportfreunde Lotte und SV Rödinghausen sowie der Drittligist SC Verl werden bis zum 26. Mai in zwei Viertelfinalspielen (plus zwei Freilose) sowie zwei Halbfinalpaarungen die Finalbegegnung ermitteln. Das Endspiel um den Westfalenpokal soll am Samstag, 29. Mai, im Rahmen des „Finaltags der Amateure“ steigen. Ausgetragen wird das Endspiel – unabhängig von den Finalteilnehmern – in der „SportClub Arena“ in Verl. Die Auslosung für das Viertelfinale ist bereits für Freitag, 23. April, 12 Uhr, geplant und soll auf der Facebook-Seite des FLVW live gestreamt werden.

„Leider ist es aktuell nur den Mannschaften aus den Profiligen – zu der auch die Regionalliga West gehört – gestattet, unter Coronaschutz-Bedingungen Fußball zu spielen. Strenge Hygieneauflagen und regelmäßige Testungen sind hierfür die Grundvoraussetzung“, erläutert der für den Amateurfußball verantwortliche FLVW-Vizepräsident Manfred Schnieders.

Zweites DFB-Pokal-Ticket geht an besten Regionalligisten

Die aktuellen Teilnehmer am Westfalenpokal unterhalb der vierten Spielklasse starten dafür im Spieljahr 2021/2022 automatisch in der Runde, für die sie sich bereits qualifiziert haben. Bereits ausgeschiedene Vereine starten erneut in der ersten Runde. Bislang konnten nur vier Partien in der ersten Runde ausgetragen werden. Bei den Vertreterinnen und Vertretern der Vereine fand die vorgestellte Lösung des VFA breite Zustimmung. Vor Beginn des Wettbewerbs um den Westfalenpokal 2021/2022 werden die Erstrunden-Paarungen neu ausgelost.

Als zweitgrößter Landesverband innerhalb des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) vergibt der Fußball- und Leichtathletik-Verband Westfalen (FLVW) ein zweites Ticket für die erste Hauptrunde im DFB-Pokal. In diesem Jahr erhält dieses Startrecht automatisch der beste westfälische Regionalligist, in der kommenden Saison der Meister der Oberliga Westfalen. Beste Chancen, von dieser Regelung in dieser Saison zu profitieren, hat der SC Preußen Münster, der in der Regionalliga-Tabelle aktuell elf Punkte vor dem ersten „Verfolger“ SV Rödinghausen rangiert. U 23-Teams sind im DFB-Pokal nicht startberechtigt.

Foto-Quelle: Fußball- und Leichtathletik-Verband Westfalen (FLVW)

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