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Ex-Kölner Dirk Lottner verlässt Nordost-Regionalligist Energie Cottbus

Sportliche Möglichkeiten und Zielsetzungen „nicht mehr deckungsgleich“.
Der FC Energie Cottbus aus der Regionalliga Nordost und sein Cheftrainer Dirk Lottner (Foto) gehen getrennte Wege. Der 49 Jahre alte Ex-Profi und der ehemalige Bundesligist verständigten sich darauf, ihre Zusammenarbeit nicht über die aktuelle Saison 2020/2021 hinaus fortzusetzen, und entschieden sich dann auch für eine sofortige Trennung.

Der gebürtige Kölner Lottner, der während seiner aktiven Laufbahn für Fortuna Köln, Bayer 04 Leverkusen, den 1. FC Köln und den MSV Duisburg am Ball war, hatte den FC Energie im September 2020 nach einem kapitalen Fehlstart in die gerade abgebrochene Spielzeit auf dem vorletzten Tabellenplatz übernommen. Mit einer Positivserie führte er die Lausitzer bis zur Corona-Unterbrechung Anfang November auf Rang neun.

„Unser Verein hat Dirk Lottner in einer sportlich äußerst schwierigen Situation in konkreter Abstiegsgefahr als Cheftrainer verpflichtet“, schreibt der Verein. „Ihm ist es direkt gelungen, die Mannschaft kontinuierlich aus der Abstiegszone in das obere Mittelfeld der Regionalliga Nordost zu führen. Leider wurde die eingeleitete erfolgreiche sportliche Entwicklung durch den Abbruch der Saison 2020/2021 beendet.“

U 19-Trainer Agovic betreut Team im Landespokal

Zur Erklärung für die Trennung teilt der Klub mit: „Angesichts der besonderen Herausforderungen, die sich aus der Covid19-Pandemie ergeben, sind die sportlichen Möglichkeiten und Zielsetzungen zwischen unserem Verein und Cheftrainer Dirk Lottner, wie sie zu Beginn seiner Tätigkeit besprochen waren, nicht mehr deckungsgleich. Wir haben deshalb entschieden, dass beide Seiten ab sofort einen neuen Weg gehen sollen.“ Für Lottner war Cottbus nach dem 1. FC Köln (U 17 und U 21 sowie Co-Trainer der Profis), dem FC Hansa Rostock und dem 1. FC Saarbrücken die vierte Station seiner Trainerkarriere.

Die Mannschaft des FC Energie wird für den im Mai noch anstehenden Wettbewerb im Landespokal von Brandenburg interimsmäßig vom bisherigen U 19-Trainer Damir Agovic (31) betreut. Im Halbfinale treffen die Lausitzer am Samstag, 8. Mai (ab 15 Uhr), auf den Ligakonkurrenten SV Babelsberg 03. In der zweiten Halbfinalpartie stehen sich gleichzeitig mit dem FSV Union Fürstenwalde und dem FSV 63 Luckenwalde zwei weitere Nordost-Regionalligisten gegenüber. Das Endspiel soll am „Finaltag der Amateure“ (Samstag, 29. Mai) in Luckenwalde über die Bühne gehen.

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