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Rot-Weiss Essen: Bis zu acht Pflichtspiele warten im Monat Mai

Zu fünf Ligapartien könnten noch drei Pokal-Begegnungen kommen.
„Das Spiel war sehr anstrengend“, meinte Rot-Weiss Essens Flügelstürmer Oguzhan Kefkir (29) nach dem insgesamt doch recht souveränen 4:1-Heimsieg am 37. Spieltag in der Regionalliga West gegen den VfB Homberg, den Kefkir selbst mit seinem fünften Saisontreffer schon früh eingeleitet hatte. Routinier Dennis Grote mit seinem ersten Doppelpack im RWE-Trikot und Kapitän Marco Kehl-Gomez sorgten für klare Verhältnisse.

Noch wesentlich anstrengender dürfte jedoch der Monat Mai für den Tabellenzweiten werden, denn zu den fünf angesetzten Ligapartien gegen den SV Lippstadt 08 (2. Mai), beim Wuppertaler SV (8. Mai), gegen Alemannia Aachen (15. Mai), bei der U 21 des 1. FC Köln (23. Mai) und gegen die Sportfreunde Lotte (29. Mai) könnten auch noch – im besten Fall für RWE – drei Partien im Niederrheinpokal kommen.

Am Montag, 15 Uhr wurde das Viertelfinale (voraussichtlich 11./12. Mai) ausgelost. Dort muss RWE beim Ligakonkurrenten Rot-Weiß Oberhausen antreten. Außerdem sind die beiden Drittligisten MSV Duisburg und KFC Uerdingen 05 sowie die weiteren Regionalliga-Klubs Wuppertaler SV, VfB Homberg und SV Straelen im Wettbewerb. Dabei durfte sich Straelen über ein Freilos und damit schon die vorzeitige Qualifikation für das Halbfinale freuen.

Dass der Pokalwettbewerb für die Essener eine ebenso herausragende Stellung wie der spannende Endspurt in der Liga einnimmt, unterstreicht Cheftrainer Christian Neidhart (Foto) im kicker– und MSPW-Gespräch: „In dieser Saison hat der Verein durch unseren Einzug in das Viertelfinale des DFB-Pokals mehr als zwei Millionen Euro eingenommen. Damit ist über die Bedeutung des Verbandspokals alles gesagt.“

„Dieser Spieltag hat Glauben bei uns weiter gestärkt“

Fakt ist: Tabellenführer und Titelkonkurrent Borussia Dortmund II, der beim 3:3 im U 23-Duell mit Schalke 04 (nach 3:0-Führung) erstmals seit vielen Monaten wieder eine Schwäche zeigte, ist von einer solchen Doppelbelastung nicht betroffen, legt bis zum nächsten Auftritt in Rödinghausen (8. Mai) erst einmal eine zweiwöchige Pause ein. Dennoch wittern die Rot-Weissen im Rennen um Meisterschaft und Aufstieg Morgenluft. „Dieser Spieltag hat den Glauben bei uns weiter gestärkt“, sagt Neidhart: „Es kann noch sehr viel passieren.“

Klar ist aber auch: Soll die Aufholjagd noch von Erfolg gekrönt werden, dann dürfen die Essener wohl keinen einzigen Punkt mehr liegen lassen. „Nur mit Siegen können wir Druck auf den BVB aufbauen“, weiß Trainer Neidhart. Mit einem Dreier am Sonntag in der Nachholpartie gegen Lippstadt würde RWE den Abstand fünf Spieltage vor dem Saisonende auf vier Zähler verringern. Alexander Hahn wird dann erneut fehlen. Der Innenverteidiger, der gerade erst eine Corona-Erkrankung überstanden hatte, musste gegen Homberg bereits in der Anfangsphase mit einem Innenbandriss im Knie den Platz verlassen und wird in dieser Saison nicht mehr zum Einsatz kommen.

Grund zur Freude hatte dagegen Timur Mehmet Kesim. Der erst 17-jährige Stürmer gab als Einwechselspieler überraschend sein Regionalliga-Debüt. Unter anderem hatte er bei der Kadernominierung den Vorzug vor Joshua Endres bekommen.

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Später Ausgleich zum 1:1 fällt erst in der Nachspielzeit.

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