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2. Frauen-Bundesliga: FSV Gütersloh verzichtet auf möglichen Aufstieg

Verein begründet Entscheidung auch mit verzerrtem Spielbetrieb.
Der FSV Gütersloh aus der 2. Frauen-Bundesliga Nord wird auf einen möglichen Aufstieg in die FLYERALARM Frauen-Bundesliga verzichten. Das gaben der Vorstand und die Geschäftsführung des Tabellenführers jetzt bekannt. Demnach hatte der FSV bis zur Frist Mitte März erst gar keinen Antrag auf eine Zulassung zur Frauen-Bundesliga gestellt.

Die Verantwortlichen der Gütersloher begründen ihre Entscheidung auch mit dem durch die Corona-Pandemie verzerrten Spielbetrieb. So waren zum Zeitpunkt der Meldefrist lediglich drei statt der geplanten elf bzw. zwölf Spieltage in der 2. Frauen-Bundesliga absolviert. Für eine Teilnahme an der Frauen-Bundesliga sei nach Vereinsangaben außerdem ein finanzieller Etat einzuplanen, „der in der Größenordnung des zwei- bis dreifachen des aktuellen Etats“ liege. Das sei „ohne ein deutlich gesteigertes finanzielles Engagement der regionalen politischen Institutionen und der Wirtschaft in Ostwestfalen, insbesondere im Kreis Gütersloh, für den FSV nicht zu stemmen“.

Zum anderen wäre ein Vorlauf von mindestens sechs bis acht Monaten für den Verein notwendig, „um sich organisatorisch und strukturell auf die erheblich komplexeren Anforderungen einer Teilnahme an der höchsten deutschen Spielklasse im Frauenfußball vorbereiten zu können“. Langfristig sei die Teilnahme an der Frauen-Bundesliga aber ein vom FSV Gütersloh gestecktes Ziel.

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