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MSV Duisburg muss nach 2:3 beim 1. FC Magdeburg zittern

„Zebras“ verpassen erhofften Befreiungsschlag im Abstiegskampf.


Der MSV Duisburg hat den erhofften Befreiungsschlag im Abstiegskampf am 36. Spieltag in der 3. Liga durch eine 2:3 (0:2)-Niederlage beim 1. FC Magdeburg verpasst. Das Team von Cheftrainer Pavel Dotchev hat weiterhin sechs Punkte Vorsprung vor den Abstiegsrängen. Der Vorsprung könnte aber am Sonntag noch schrumpfen.

Die von Christian Titz trainierten Gastgeber gingen durch Treffer von Kai Brünker (8.) und Dominik Ernst (15.) früh in Führung. Nach der Pause verkürzte der eingewechselte David Tomic (47.). Baris Atik (57.) stellte für die Hausherren die Zwei-Tore-Führung wieder her, bevor Vincent Vermeij (82.) den zweiten „Joker“-Treffer für den MSV Duisburg erzielte. Am kommenden Samstag, 14 Uhr, stellt sich der Aufstiegsaspirant FC Ingolstadt 04 in der MSV-Arena vor.

Ein großer Schritt in Richtung Klassenverbleib gelang dagegen dem 1. FC Kaiserlautern mit dem 4:1-Erfolg gegen den direkten Konkurrenten KFC Uerdingen 05. Die Krefelder gingen durch Fridolin Wagner (6.) zwar in Führung. Tore von Philipp Hercher (14.) und Felix Götze (26.) brachten die Hausherren jedoch auf die Siegerstraße. Marvin Pourié (39.) und erneut Hercher (83.) sorgten für klare Verhältnisse.

Spitzenreiter Dynamo Dresden fehlt nur ein Sieg zum Aufstieg

Nach einem 2:0-Heimsieg gegen den FC Viktoria Köln kann Spitzenreiter Dynamo Dresden bereits am kommenden Samstag, 15. Mai, 14 Uhr, mit einem Heimsieg gegen Türkgücü München den direkten Wiederaufstieg in die 2. Bundesliga perfekt machen.

Die Dresdener behielten auch im vierten Spiel unter Neu-Trainer Alexander Schmidt, der zuvor bei Aufsteiger Türkgücü tätig war, eine „weiße Weste“, blieben erneut ohne Gegentor und holten unter Schmidts Regie zehn von zwölf möglichen Punkten. Heinz Mörschel (11.) und Philipp Hosiner (31., Foulelfmeter) erzielten die Treffer für den Ligaprimus.

Der Tabellenzweite FC Hansa Rostock musste sich gegen den FSV Zwickau mit einem torlosen Unentschieden zufrieden geben. In der Schlussphase handelte sich Zwickaus Davy Frick wegen wiederholten Foulspiels die Gelb-Rote Karte ein (85.).

Auch der FC Ingolstadt 04 kam gegen den 1. FC Saarbrücken nicht über ein 0:0 hinaus. Dem Team von FCI-Cheftrainer Tomas Oral scheint im Saisonendspurt ein wenig die Luft auszugehen. Aus den letzten sechs Spielen sprangen für die „Schanzer“ fünf Unentschieden und ein Sieg heraus. Deshalb belegen die „Schanzer“ nur Platz vier, haben den Aufstieg wegen des noch ausstehenden Duells mit dem punktgleichen Tabellendritten TSV 1860 München am letzten Spieltag (Samstag, 22. Mai, 14 Uhr) aber weiter in der eigenen Hand.

Die Münchner „Löwen“ bauten ihre Positivserie mit dem 1:1 (0:1) beim SV Wehen Wiesbaden weiter aus und blieben auch im zehnten Spiel in Folge unbesiegt. Johannes Wurtz (30.) hatte die Gastgeber in Führung gebracht. Philipp Steinhardt (80.) sorgte mit einem abgefälschten Schuss für den Endstand.

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