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Löw-Nachfolge geklärt: Hansi Flick wird neuer Bundestrainer

56-jähriger Fußball-Lehrer hat Vertrag bis zur EM 2024 unterschrieben.
Hansi Flick (auf dem Foto vorne links) wird neuer Bundestrainer der Nationalmannschaft. Der 56 Jahre alte Fußball-Lehrer hat heute in der Zentrale des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) in Frankfurt am Main einen Vertrag bis 2024 unterschrieben, der auch die Dauer der Heim-Europameisterschaft umfasst. Für den DFB unterzeichneten die beiden 1. DFB-Vizepräsidenten Peter Peters (mitte) und Dr. Rainer Koch (rechts) sowie Schatzmeister Dr. Stephan Osnabrügge (links).

Hansi Flick übernimmt mit Vertragsbeginn 1. Juli 2021 im Anschluss an die Europameisterschaft die Mannschaft von Joachim Löw, der seinen ursprünglich bis 2022 datierten Vertrag freiwillig vorzeitig aufgelöst hat. Flick war von 2006 bis 2014 Assistent von Löw, gemeinsam gewannen sie 2014 in Brasilien den Weltmeistertitel. Nach der WM übernahm Flick den Posten des DFB-Sportdirektors, ehe er den Verband 2017 nach elf Jahren auf eigenen Wunsch verließ. Nach seiner Station als Geschäftsführer Sport bei der TSG Hoffenheim führte Flick zuletzt den FC Bayern München in zwei Jahren als Cheftrainer zu sieben Titeln, unter anderem zum Gewinn der Champions League, der FIFA Klub-Weltmeisterschaft, des DFB-Pokals und zweier Deutscher Meisterschaften.

Flick: „Meine Vorfreude ist riesig“

Hansi Flick sagt: „Es ging jetzt doch alles auch für mich überraschend schnell mit der Unterschrift, aber ich bin sehr glücklich, ab dem Herbst als Bundestrainer tätig sein zu dürfen. Die Saison ist gerade abgeschlossen, und die zwei Jahre bei Bayern München wirken bei mir noch stark nach. Teamgeist und Einstellung der Spieler waren herausragend, und ich nehme Vieles mit, das meine Arbeit weiter prägen wird. Meine Vorfreude ist riesig, denn ich sehe die Klasse der Spieler, gerade auch der jungen Spieler in Deutschland. So haben wir allen Grund, die kommenden Turniere, zum Beispiel die Heim-EM 2024, mit Optimismus anzugehen. Zudem weiß ich aus bester Erfahrung, dass ich mit Oliver Bierhoff einen starken, vertrauensvollen Partner an meiner Seite habe und welche Fachleute im Team hinter dem Team arbeiten, sodass die Mannschaft, wir Trainer und der Staff ohne lange Anlaufzeit durchstarten können. Ich freue mich auch, meine Vorstellungen und Ideen über die Nationalmannschaft hinaus in der Akademie und den weiteren Nationalmannschaften einzubringen. Jetzt ist aber nicht wichtig, was ab September sein wird – dazu werde ich mich im August detailliert melden -, sondern die anstehende EM, für die ich Jogi Löw, Marcus Sorg, Andy Köpke und der Mannschaft den größtmöglichen Erfolg wünsche. Jogi Löw hat einen großen Abschluss seiner Karriere als Bundestrainer mehr als verdient.“

Den kompletten Bericht lesen Sie hier.

Foto-Quelle: Deutscher Fußball-Bund (DFB)

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