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Galopper des Jahres 2020: Wahl läuft noch bis zum 30. Mai

Auch Gestüt Auenquelles Derby-Zweiter Torquator Tasso nominiert.
Der Dachverband „Deutscher Galopp“ sucht mit einigen Partnern, darunter die Fachzeitung „Sport-Welt“, den vierbeinigen Star des letzten Jahres. Die Wahl zum „Galopper des Jahres“ ist die älteste Publikumswahl im deutschen Sport und damit fester Bestandteil der deutschen Sportgeschichte.

Die Wahl blickt auf eine lange Historie zurück: Bereits seit 1957 wird geehrt. Als der damalige ARD Sportschau-Moderator und Pferdesport-Experte Addi Furler den „Galopper des Jahres“ später ins Fernsehen bringt, ist das Maß an Popularität schnell nicht mehr zu überbieten – auch aufgrund der spektakulären Hauptpreise für alle Teilnehmer. Für den vierbeinigen Favoriten stimmen und danach auf einer Reise die Seele baumeln lassen – das Porto für die traditionelle Postkarte zur Wahl war gut investiert.

Unvergessen auch der legendäre Acatenango. In den Jahren von 1985 bis 1987 begeisterte er die meisten Menschen in der Abstimmung für sich. Mehr als 1,7 Millionen D-Mark verdiente er während seiner Rennkarriere. Bis heute ist er eines der berühmtesten Pferde Deutschlands. Diesen Status hat der Sieger aus dem letzten Jahr, der Hengst Rubaiyat, zwar noch nicht erlangt. Als erster Sieger aus dem Rennstall von Trainer-Champion Henk Grewe (Köln) wird er aber dennoch unvergessen bleiben.

Diesmal stehen im Wahlzeitraum (30. April bis 30. Mai 2021) drei Kandidaten zur Auswahl. Abstimmungsmöglichkeiten gibt es online bei www.deutscher-galopp.de (www.galopper-des-jahres.de) und auf den Social Media Kanälen des Dachverbandes.

Die Kandidaten in der Übersicht:

Quian: Mehr Ausdauer hat niemand. Quian gewann 2020 in absolut sicherer Manier die beiden bedeutendsten Langstreckenrennen des Landes und ist damit bereits jetzt „Langstrecken-König der Galopper“. Der Schimmel holte bei fünf Siegen in der Saison 2020 damit alles das nach, was er 2019 nach längerer Verletzungspause nicht zeigen konnte. Auf einen Blick: Hengst, geb. 2016, Trainer Peter Schiergen (Köln), Gewinnsumme 2020: 106.550 Euro

Sunny Queen: Das ist wahre Frauenpower! Im „Großen Preis von Bayern“ ließ diese Lady die restlichen Gentlemen staunend hinter sich, als sie in einem packenden Finish für den Überraschungssieg des Jahres auf höchstem Niveau sorgt. Und wie es sich für eine Königin gehört, sorgte sie damit quasi spielend auch noch für den ersten Sieg ihres Jockeys Rene Piechulek auf dieser Ebene. Auf einen Blick: Stute, geb. 2017, Trainer Henk Grewe (Köln), Gewinnsumme 2020: 124.450 Euro

Torquator Tasso: Von Erfolg zu Erfolg! Kaum ein anderes Pferd wird seit dem Jahr 2020 von der Konkurrenz so gefürchtet wie Torquator Tasso. Zunächst eher unauffällig unterwegs, katapultiert er sich mit einem sagenhaften zweiten Platz im wichtigsten Rennen des Jahres, dem 151. Deutschen Derby, auf einen Schlag in die Riege der Spitzenpferde. Seitdem ist der Fuchshengst aus dem Gestüt Auenquelle (Rödinghausen) nicht mehr aufzuhalten und steht bereits jetzt als leistungsstärkstes deutsches Rennpferd 2020 fest. Auf einen Blick: Hengst, geb. 2017, Trainer Marcel Weiß (Mülheim), Gewinnsumme 2020: 236.800 Euro.

Für die Teilnehmer werden folgende Preise ausgelobt:

1. Preis: VIP-Wochenende zum Deutschen Derby 2021 oder 2022 (inkl. Übernachtung, Auswahl des Jahres steht der Gewinnerin oder dem Gewinner frei)
2. Preis: „Deutscher Galopp Gold Card“ (lebenslanger, freier Eintritt auf alle deutschen Rennbahnen)
3. Preis: Sponsoring/Benennung eines Rennens

Die Preisverleihung findet am Sonntag, 13. Juni, auf der Galopprennbahn in Köln-Weidenpesch im Rahmen des Union-Renntages statt.

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