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Raphael Steinmetz verlässt Rot-Weiß Oberhausen

26-jähriger Offensivspieler will sich auf berufliche Laufbahn konzentrieren.


West-Regionalligist Rot-Weiß Oberhausen muss ab der nächsten Saison auf Raphael Steinmetz (Foto) verzichten. Sieben Jahre nach seinem Wechsel am 1. Juli 2014 vom Stadtnachbarn Arminia Klosterhardt zu den „Kleeblättern“ trennen sich die Wege im beidseitigen Einvernehmen.

Der inzwischen 26-jährige Offensivspieler Steinmetz brachte es wettbewerbsübergreifend auf bislang 219 Spiele mit dem Kleeblatt auf der Brust. 69 Tore erzielte er in dieser Zeit. Außerdem absolvierte er 14 Regionalliga-Partien für den Wuppertaler SV, von dem er nach nur einem halben Jahr an die Lindnerstraße zurückkehrte.

„Raphael kam mit dem Wunsch auf uns zu, sich beruflich umzuorientieren“, sagt Rot-Weiß Oberhausens Sportlicher Leiter Patrick Bauder. „Wir haben seinem Wunsch entsprochen und bedauern diesen Schritt sehr. Er hat sich zu jeder Zeit vorbildlich in den Dienst der Mannschaft gestellt und ist ein absolut verdienter Spieler. Wir wünschen ihm für seine Zukunft auf allen Ebenen nur das Beste und freuen uns, wenn wir ihn bald wieder bei uns im Stadion begrüßen dürfen.“

Im letzten Saisonspiel gegen die U 23 von Borussia Mönchengladbach (Samstag, 5. Juni, 14 Uhr, Stadion Niederrhein) könnte „Steini“ seine Bilanz auf 220 RWO-Spiele und 70 Treffer aufrunden. Auf jeden Fall dürfte es ein emotionaler Abschied werden. „Die Entscheidung ist mir nicht leichtgefallen, aber ich bin an einem Punkt angekommen, an dem ich mich beruflich entscheiden muss“, sagt Steinmetz. „Ich bedanke mich bei allen Trainern, Mitspielern und Funktionären, mit denen ich in den Jahren zusammenarbeiten durfte. Auch den RWO-Fans gilt ein riesiges Dankeschön für sieben tolle Jahre – und vor allem für sieben Jahre treue Unterstützung. Das war einmalig! Der Verein wird in meinem Herzen immer eine wichtige Rolle spielen. Ich bin in den Jahren noch mehr Fan geworden und werde mich demnächst häufiger in der Kurve sehen lassen.“

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