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Wuppertaler SV: Peter Neururer denkt schon an Runde zwei

Traditionsverein erstmals seit mehr als 13 Jahren im DFB-Pokal dabei.
Björn Mehnert (44) geriet ins Schwärmen. „Das ist die Krönung unserer überragenden Rückserie“, meinte der Cheftrainer des West-Regionalligisten Wuppertaler SV nach dem 2:1-Endspielsieg im Niederrheinpokal in Duisburg gegen den Ligakonkurrenten SV Straelen. Für den WSV war es am „Finaltag der Amateure“ der erste Titelgewinn und damit auch die erste Qualifikation für den DFB-Pokal seit 2007.

„Wenn mir das jemand bei meinem Amtsantritt gesagt hätte, ich hätte es nicht geglaubt“, gab Mehnert freimütig zu. Als der 44-jährige Ex-Profi Anfang Dezember zum WSV zurückkehrte, schwebte der Traditionsklub schließlich in akuter Abstiegsgefahr. Diese wurde dank einer starken Rückrunde (Platz vier hinter Münster, BVB II und RWE) mit einem durch acht Winterzugänge umformierten Kader souverän gebannt. Jetzt gelang durch drei Pokalerfolge (zuvor 3:1 gegen den VfB Homberg und 6:2 gegen Drittligist MSV Duisburg) der große Coup. „Für den Verein, die Stadt und vor allem für die WSV-Fans bedeutet es unheimlich viel, wieder bundesweit im DFB-Pokal vertreten zu sein dürfen“, so Mehnert.

Das weiß auch Peter Neururer (66/Foto), der sich seit wenigen Tagen als Vorstandsmitglied beim WSV engagiert. „Durch den Pokalsieg ergeben sich plötzlich Möglichkeiten für den Verein, sich neu aufzustellen“, sagt der Kulttrainer. „Wir sind dabei, eine professionelle Führung zu schaffen. Auf diesem Weg hat die Mannschaft dem Verein einen sehr großen Dienst erwiesen.“ Neben der bundesweiten Medienpräsenz spült der DFB-Pokal schließlich auch einen sechsstelligen Betrag in die Vereinskasse.

Neururer wäre aber nicht Neururer, wenn er sich damit begnügen würde. Auf die Frage nach seinem Wunschgegner für die erste Pokalrunde meinte der Fußball-Lehrer: „Am liebsten einen Gegner, den wir besiegen können. Ein Spiel haben wir ja sicher. Also auf in Runde zwei.“

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1 Kommentar

  1. Warum habt Ihr dem Uphoff keinen weiteren Vertrag gegeben? Wieder ist einer der guten Spieler verloren gegangen, der jetzt auch noch einen Gegner der Liga verstärkt. Wunderbar, macht so weiter und Ihr werdet noch in zehn Jahren in der gleichen Liga spielen und nicht aufsteigen. Ihr braucht Spieler die 125.000 bis 150.000 Euro wert sind, so wie es Essen macht.

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