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Galopp Düsseldorf: Palmas empfiehlt sich mit Pedroza für „Diana“

Wöhler-Hoffnung siegt als 93:10-Chance und geht ins Stuten-Derby.
Palmas (93:10) heißt die überraschende Siegerin im „Diana-Trial“ auf der Galopprennbahn in Düsseldorf. Das mit 15.000 Euro dotierte Rennen für dreijährige Stuten führte am Grafenberg über 2.100 Meter und gilt als Vorbereitungsprüfung für den am 1. August an gleicher Stelle stattfindenden 163. Henkel-Preis der Diana. Im Sattel der Siegerin saß Jockey Eduardo Pedroza (Foto).

Dahinter belegten Normfliegerin (Bauyrzhan Murzabayev) und India (Wladimir Panov) die Ränge zwei und drei. Erstmalig seit vielen Monaten veranstaltete der Düsseldorfer Reiter- und Rennverein mit 1.000 Zuschauern vor Ort. Insgesamt neun Rennen fanden am Samstag statt.

Eduardo Pedroza erklärte: „Palmas hat mir immer ein gutes Gefühl unterwegs gegeben. Die Stute war heute schon so abgeklärt, ein echter Profi. Dabei war es erst ihr zweiter Start.“

Andreas Wöhler (Gütersloh), Trainer der Siegerin, kommentierte: „Die Weichen für die Diana sind gestellt. Sie hat sehr viel Talent. Ich hatte etwas Sorge wegen des abgetrockneten Geläufs und der Distanz. Ich denke, wir gehen jetzt direkt ins Stuten-Derby.“

Erfolgstag von Albrecht Woeste: Stall Grafenberg-Galopper landen zwei Erfolge

„Dieses Rennen haben nur Sie gewonnen“, lobte Besitzer Albrecht Woeste (Stall Grafenberg/Düsseldorf) den Siegreiter Bauyrzhan Murzabayev im Absattelring. Der zweimalige deutsche Jockey-Champion hatte zuvor in einem mitreißenden Finish auf Bastiano (20:10) die Oberhand gegen den Niederländer Shoot the Moon (Robin Haedens) im „Prämienclub-Rennen“ über 1.400 Meter behalten. Es war auch der erste Heimsieg eines am Grafenberg trainierten Pferdes in dieser Saison. Bastiano steht im Training bei Ertürk Kurdu. Nach einer Verletzungspause stellte dieser den Stall Grafenberg-Vertreter gleich siegfertig vor, sehr zur Freude seines Besitzers und Züchters.

Und noch einmal brandete der Applaus zu Ehren der heimischen Stall Grafenberg-Farben bei der Siegerehrung auf. Denn auch die ebenfalls von Albrecht Woeste selbst gezüchtete Byteria (80:10) punktete leicht für den Düsseldorfer Trainer Sascha Smrczek im „Wette des Tages-Rennen“ über 1.600 Meter.

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