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Galopp Dortmund: Grand Prix am Sonntag wieder vor Zuschauern

Insgesamt neun Prüfungen stehen ab 11.20 Uhr auf der Tageskarte.


Die Fans des Galopprennsports erwartet am Sonntag auf der Bahn in Dortmund-Wambel ein starkes Programm mit insgesamt neun Rennen. Der erste Start erfolgt um 11.20 Uhr, das letzte Rennen wird um 15.30 Uhr abgeläutet. Erstmals in diesem Jahr ist auf der Galopprennbahn in Dortmund-Wambel eine begrenzte Zahl an Besucher zugelassen.

Wegen der Corona-Pandemie können die Tickets ausschließlich im Vorverkauf über die Webseite des Dortmunder Rennvereins erworben werden. In der Viererwette werden 12.000 Euro Gewinnausschüttung garantiert.

Acht Kandidaten starten im Dortmund Grand Prix

Im Mittelpunkt steht der „Dortmund Grand Prix“, eine mit 40.000 Euro dotierte Prüfung über 1.750 Meter (6. Rennen/Start um 13.55 Uhr). Das Rennen ist mit acht Kandidaten qualitativ hervorragend besetzt und auf verschiedenen Ebenen interessant – als Vergleich zwischen den Dreijährigen und älteren Pferden und als Vergleich Stuten gegen Hengste und Wallache.

Favorit dürfte der dreijährige Mythico als frischer Sieger des klassischen Mehl-Mülhens-Rennen über 1.600 Meter in Köln-Weidenpesch werden. Trainer ist Jean-Pierre Carvalho in Mülheim, der bislang eine sehr gute Saison hat. Ebenfalls den Derbyjahrgang vertritt Marlar aus dem Quartier von Markus Klug (Köln-Heumar). Sie war Dritte im Kölner Schwarzgold-Rennen und profitiert als junge Stute von deutlichen Gewichtsvorteilen gegenüber den älteren Pferden. So muss das Höchstgewicht, der von Simon Stokes betreute Potemkin, 7,5 Kilogramm mehr als Marlar schleppen.

Potemkim schon zum fünften Mal für Klaus Allofs dabei

Der Wallach aus dem Mitbesitz des früheren Fußball-Nationalspielers Klaus Allofs (aktuell Vorstandsmitglied bei Fortuna Düsseldorf) ist inzwischen bereits zehn Jahre alt und läuft schon zum fünften Mal im Dortmunder Highlight. Zweimal hat er es bereits gewonnen. Im Grand Prix Trial Mitte Mai in Wambel wurde Potemkin dreieinhalb Längen hinter der fünfjährigen Stute Liberty London (Foto/Trainer Waldemar Hickst, Köln) Zweiter. Diesmal trifft er sie ein Kilogramm günstiger wieder. Als Faustregel im Galoppsport gilt: Ein Kilogramm Gewicht macht eine Länge im Rennen aus.

Eine interessante Kandidatin ist auch die von Toni Potters (Großenkneten) nachgenannte vierjährige Navratilova. Sie hat in diesem Jahr zwei Rennen gewonnen. Das ist jetzt ein großer Sprung für sie, aber auch eine Standardbestimmung für die am Stall hocheingeschätzte Stute.

Foto-Quelle: Marc Rühl/Dortmunder Rennverein

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