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Galopp Hamburg: Auenquelle-Festspiele auch am Derby-Sonntag

Dreijährige Stute Reine d’amour über die Meile nicht zu stoppen.
Auch bei der vierten und abschließenden Veranstaltung der Derby-Woche auf der Galopprennbahn in Hamburg-Horn siegte mit Reine d’amour (Foto) eine Top-Stute aus dem Gestüt Auenquelle von Karl-Dieter Ellerbracke (Rödinghausen) und Peter Michael Endres (Duisburg) in einer hochkarätigen Prüfung. Damit gewann der Mülheimer Diana-Stall von Trainer Marcel Weiß bereits sein viertes Rennen während des Meetings in der Hansestadt. Erfolgsjockey war wieder einmal René Piechulek (München).

Reine d’amour wurde am Derby-Sonntag zur „Königin“ von Horn. Die Dreijährige gewann die mit 33.000 Euro dotierte Stutenmeile, eines der Hauptereignisse auf der Hamburger Derby-Bahn. Unter Jockey René Piechulek hatte die Auenquellerin die besten Reserven und verwies die französische Gaststute Alpen Rose (Jean-Luc Guillochon) und die Röttgenerin Diadora (Martin Seidl) auf die Plätze.

Marcel Weiß, Trainer von Reine d’amour, meinte: „René Piechulek hat die Order eins zu eins umgesetzt. Alles ist zu 100 Prozent aufgegangen. Die Stute hat eine Riesengaloppade. Auch wenn sie in den Preis der Diana gehen könnte, sagt mir mein Bauchgefühl eher nein. Aber wir werden das noch in Ruhe besprechen.“

Im Rahmenprogramm zum 152. Deutschen Derby, das Sisfahan (125:10) mit Spitzen-Jockey Andrasch Starke (Langenfeld) für Trainer Henk Grewe (Köln) gewann, gab es neben der Stutenmeile noch drei weitere hochdotierte Prüfungen. In den beiden BBAG-Auktionsrennen um jeweils 52.000 Euro siegten Night Ocean (148:1o), ebenfalls aus dem Grewe-Quartier, sowie Utamaro (69:10) für Trainerin Carmen Bocskai (Iffezheim). In der „Mehl-Mülhens-Trophy“ für dreijährige Stuten (33.000 Euro) kam Sconset (68:10) für den Kölner Trainer Peter Schiergen zu einem Volltreffer.

An vier Veranstaltungstagen in Hamburg-Horn gewannen insgesamt acht Galopper aus der Mülheimer Trainingszentrale. Neben Marcel Weiß (vier Siege) waren Yasmin Almenräder, Marian Falk Weißmeier, Axel Kleinkorres und „Altmeister“ Bruce Hellier je einmal erfolgreich.

Foto-Quelle: Marc Rühl/Rennclub Mülheim an der Ruhr

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