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Galopp Mülheim: Trainerin Yasmin Almenräder stellt Favoritin

Dreijährige Stute Donna Florentina Sieganwärterin im BBAG Diana Trial.
Am Sonntag veranstaltet der Rennclub Mülheim an der Ruhr seinen fünften Saisonrenntag auf der Galopprennbahn am Raffelberg. Im Mittelpunkt steht das mit 20.000 Euro Preisgeld dotierte BBAG Diana-Trial über 2.000 Meter. Neun dreijährige Stuten kommen in diesem Top-Rennen an den Start.

Insgesamt finden neun Prüfungen statt, auch mit einem gewohnt großen Aufgebot der Mülheimer Ställe. Das erste Rennen startet gegen 13 Uhr, die finale Prüfung um 17.15 Uhr. Der Renntag kann erstmals mit mehr als 3.000 Besucher gemäß neuester Corona-Schutzverordnung stattfinden. Voraussetzungen wie vollständig geimpft, genesen respektive getestet sind dabei nicht erforderlich. Eintrittskarten gibt es diesmal auch an der Tageskasse am Haupteingang (An der Rennbahn 40). Das Ausfüllen eines Kontaktformular ist dabei immer obligatorisch. Ein frühes Kommen empfiehlt sich daher.

Sieben von neun Starterinnen mit Nennung für „Preis der Diana“

Die Favoritin in dem mit 20.000 Euro dotierten Hauptereignis, in dem sieben der neun Stuten noch eine Nennung für den am 1. August in Düsseldorf stattfindenden 163. Henkel-Preis der Diana, Deutsches Stutenderby, besitzen, kommt aus Mülheim und heißt Donna Florentina. Die Pferdelady wird am heimischen Raffelberg von Trainerin Yasmin Almenräder (Foto) vorbereitet. Donna Florentina tritt für den Stall Schmeer (Saarbrücken) an und brachte sich jüngst in Hannover mit einem Ehrenrang gegen gute Gegnerinnen in Position. „Sie ist sehr talentiert und meine beste dreijährige Stute“, zeigt sich die Trainerin im Vorfeld sehr zuversichtlich. Auch in den Wettmärkten hat Donna Florentina, die vom Niederländer Adrie de Vries geritten wird, die Favoritenposition inne.

Zu achten hat die Almenräder-Vertreterin unter anderem auf die aus Iffezheim anreisende Kolossal, für die sich Trainerin Carmen Bocskai verantwortlich zeigt. Mit Sibylle Vogt hat Kolossal dabei nicht nur die „Reiterin des Jahres“ im Sattel, die Stute dürfte auch nach ihren bisherigen Leistungen eine prominente Rolle spielen. Das gilt auch für Salonlove aus dem Gestüt Wittekindshof (Rüthen-Kneblinghausen). Andreas Suborics trainiert sie in Köln, der Franzose Lukas Delozier reitet. Zu den chancenreichen Pferden zählt ebenso das Doppelaufgebot von Markus Klug aus Köln-Heumar. Er setzt auf die Ittlingerin Stella (Martin Seidl) und die für das Gestüt Röttgen antretende Alaskasonne (Andreas Helfenbein).

100 Mitbesitzer drücken Arnis Master die Daumen

In der Aufttaktprüfung, dem „Youngster Preis“ über 1.400 Meter, bei der sich zweijährige Hoffnungsträger erstmals vorstellen, kommt mit Arnis Master ein Mülheimer Galopper an den Start, dem 100 Galoppsportfreunde besonders die Daumen drücken. So viele Besitzer hat nämlich der von Jockey Adrie de Vries gerittene und von Axel Kleinkorres vorbereitete junge Hengst. Racing-Manager Helmut Kappes hatte die Idee der Besitzersyndikate. Eines steht fest: Auf dem Siegerpodest dürfte es im Erfolgsfall jedenfalls sehr eng werden.

Auch mit Raffelbergerin (Sibylle Vogt) für das „Turfsyndikat 4“ dürften im Dreijährigen-Rennen in der oben genannten Konstellation Hoffnungen verbunden sein. Im zweiten Tageshöhepunkt, einem mit 9.000 Euro dotierten Ausgleich der zweithöchsten Kategorie über 2.000 Meter, kommt mit Employer ein weiteres chancenreiches Pferd aus einem Mülheimer Trainingsquartier an den Ablauf. Trainer Marian Falk Weißmeier meldet mit dem dreimaligen Saisonsieger Employer für den Mülheimer Besitzer André Panz erneut gute Chancen an.

14 Pferde in der Viererwette mit 10.000 Euro Garantieauszahlung

Besonders der „Preis vom Galopper des Jahres Torquator Tasso“ mit der beliebten Viererwette (4. Rennen, 14.35 Uhr) über 1.400 Meter und garantierten 10.000 Euro Gewinnausschüttung lädt zum Wetten ein. Trainer Axel Kleinkorres bietet hier mit Miljö (Jozef Bojko) und Star’s of Pride (Lukas Delozier) eine Doppelspitze auf. 14 Pferde laufen in diesem Handicap-Rätsel mit vielen Möglichkeiten.

Insgesamt 85 Pferde starten in den neun Prüfungen des Tages. Dabei bieten die Mülheimer Trainerinnen und Trainer eine Vielzahl von chancenreichen Kandidaten auf. Nicht weniger als 16 Galopper kommen dabei aus heimischen Ställen. Trainer Axel Kleinkorres sattelt mit neun Pferden das größte Aufgebot der Raffelberger Trainingszentrale. Auch chancreich vertreten sind Yasmin Almenräder (zwei), Marian Falk Weißmeier, Jean-Pierre Carvalho, Marcel Weiß, „Altmeister“ Bruce Hellier und Julia Römich (jeweils ein Starter).

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