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1. FC Saarbrücken: Ex-„Zebra“ Bruno Soares schon wieder weg

Brasilianer besitzt als Nicht-EU-Ausländer keinen gesicherten Aufenthaltsstatus.


Der Drittligist 1. FC Saarbrücken und der erst vor wenigen Tagen verpflichtete Neuzugang Bruno Soares (Foto) gehen schon nach kurzer Zeit wieder getrennte Wege. Wie sich kurzfristig herausgestellt hat, besitzt der 32-jährige Brasilianer als Nicht-EU-Ausländer keinen gesicherten Aufenthaltsstatus, der die Begründung eines Arbeitsverhältnisses erlaubt.

Bruno Soares spielte zuvor in der Bundesliga von Österreich bei WSG Tirol. Bei der Wattener Sportgemeinsacht kam der Innenverteidiger in der abgelaufenen Spielzeit zu zehn Einsätzen. Soares ist in Deutschland kein Unbekannter, denn für Fortuna Düsseldorf sowie den MSV Duisburg zeigte er in 111 Partien in der 2. Bundesliga sein Können. In den letzten Jahren sammelte er viel internationale Erfahrung. Vor seiner Zeit in Österreich spielte der 1,92-Meter-Hüne unter anderem für Johor DT in Malaysia, für FK Haugesund in Norwegen sowie für Hapoel Tel Aviv in Israel und Kairat Almaty in Kasachstan.

„Trotz aller Bemühungen konnten fehlende Nachweise im Sinne des Ausländerrechts nicht zur Verfügung gestellt werden“, erklärt Saarbrückens Sportdirektor Jürgen Luginger die Trennung. „Ein Einsatz im Spielbetrieb hätte daher zu Einsprüchen der jeweiligen Gegner geführt. Da sich die Klärung eines gesicherten Aufenthaltsstatus über Monate, vielleicht sogar Jahre, hinziehen kann, macht die Verpflichtung keinen Sinn. Das ist für Bruno und auch für uns extrem bitter, weil er gezeigt hat, dass er das Potenzial für eine echte Verstärkung hatte. Wir wünschen ihm für die Zukunft alles Gute und werden uns nun um eine Ersatzlösung auf dem Transfermarkt bemühen.“

Foto-Quelle: 1. FC Saarbrücken

 

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