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DFB-Pokal: Bayer 04 Leverkusen locker weiter – Arminia mit Mühe

Bielefeld gibt bei 6:3 in Bayreuth 3:1-Vorsprung aus der Hand.
Der 1. FC Lok Leipzig aus der Regionalliga Nordost hatte in der ersten Hauptrunde des DFB-Pokals beim 0:3 (0:2) gegen Europa League-Teilnehmer Bayer 04 Leverkusen durch Maik Salewski die erste große Möglichkeit zur Führung, der 31 Jahre alte Mittelfeldspieler zielte jedoch zu hoch. Nur wenig später brachte Kerem Demirbay (5., Foulelfmeter) den Favoriten auf die Siegerstraße, nachdem Damir Mehmedovic den früheren Nationalspieler Karim Bellarabi im Strafraum zu Fall gebracht hatte. Bellarabi (14.) selbst baute den Vorsprung aus, ehe er noch vor der Pause verletzungsbedingt ausgewechselt werden musste.

Beim geglückten Pflichtspieldebüt des neuen Bayer-Trainers Gerardo Seoane stellte schließlich erneut Demirbay (87.) mit einem direkt verwandelten Freistoß den Endstand her. Leverkusen erreichte mühelos die zweite Runde.

Nach Eigentor: Nilsson trifft auch auf der „richtigen“ Seite

Wesentlich mehr Gegenwehr musste Arminia Bielefeld überwinden, setzte sich beim Bayern-Regionalligisten SpVgg Oberfranken Bayreuth 6:3 (2:1). Dabei holten die Gastgeber zwischenzeitlich sogar einen 1:3-Rückstand auf und schrammten nur knapp am möglichen 4:4-Ausgleich vorbei.

Schon den frühen 0:1-Rückstand, für den Jacob Laursen (11.) nach Vorarbeit von Arminia-Torjäger Fabian Klos gesorgt hatte, steckten die Gelb-Schwarzen glänzend weg. Fast im Gegenzug gelang Bayreuths Kapitän Ivan Knezevic (14.) mit einem von Laursen leicht abgefälschten Schuss in die lange Ecke der umjubelte Ausgleich. Auch in der Folgezeit stellten die Oberfranken gleich mehrfach herausragende Nehmerqualitäten unter Beweis. Nachdem Fabian Klos (28.) per Abstauber nach einem Pfostenschuss von Alessandro Schöpf sowie Bryan Lasme (51.) auf 3:1 für den Erstligisten erhöht hatten, sprach alles für einen ungefährdeten Erfolg des Favoriten. Die SpVgg Bayreuth schlug jedoch zurück – und kam Stefan Maderer (53.) sowie ein Eigentor von Joakim Nilsson (Foto/68.) zum erneuten Ausgleich.

Auch in der Schlussphase ging es hin und her. Zunächst traf Nilsson (72.) auch auf der „richtigen“ Seite zur Bielefelder 4:3-Führung, dann jubelten die Fans der Gastgeber bei einem Treffer aus Abseitsposition zum vermeintlichen 4:4 zu früh. Die Arminia nutzte die Unruhe prompt zum fünften Treffer durch einen sehenswerten Schlenzer von Fabian Kunze aus rund 20 Metern. Dennoch war der Sieg erst endgültig unter Dach und Fach, als Bryan Lasme (85.) mit seinem zweiten Tor für den 6:3-Endstand sorgte. „Was für ein Spiel! Wir sind stolz auf unsere Mannschaft“, schrieb die SpVgg Bayreuth auf Twitter. „3:6 gegen Arminia Bielefeld – und dennoch bis kurz vor Schluss nah dran an der Verlängerung.“

Foto-Quelle: Arminia Bielefeld

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