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Traben Berlin: Tesselaars Top-Stute ALL IN LOVE haushohe Favoritin

Am Samstag beginnt Derby-Meeting in Mariendorf mit 14 Rennen.


Mit den Vorläufen zum Deutschen Stuten-Derby, das der 2020 verstorbenen Marion Jauß gewidmet ist, beginnt am Samstag auf der Trabrennbahn in Berlin-Mariendorf bereits ab 11 Uhr das bedeutendste Meeting des deutschen Trabrennsports. Zwischen dem 21. August und dem 5. September gehen die wichtigsten Rennen des Jahres in der Hauptstadt über die Bühne. Am 4. September findet der Derby-Endlauf bei den Stuten statt. Einen Tag später wird das Deutsche Traber-Derby entschieden.

Da insgesamt nur 21 Aspirantinnen für das Stuten-Derby gemeldet wurden, werden lediglich drei Vorläufe ausgetragen. Dabei lösen die jeweils vier bestplatzierten Pferdeladies das Ticket für das mit 79.000 Euro dotierte Finale. Die Auslese ist also längst nicht so extrem wie zum Beispiel im Vorjahr, als aus fünf Vorläufen jeweils nur die Nummern eins und zwei vom großen Geld weiterträumen durften.

Wie üblich ist pro Vorlauf eine Stute gesetzt worden. Aus diesem Trio ragt eine Lady  heraus: ALL IN LOVE (Foto), trainiert und gefahren vonm Niederländer Dion Tesselaar. Sie dürfte als Tipp des 14 Rennen umfassenden Renntages in Vorlauf 1 (4. Rennen) einen ersten Run auf die 10-Euro-Siegwette auslösen, mit der man im Gewinnfall die Chance hat, als Hauptpreis sämtlicher Prämienausspielungen des Derby-Meetings mit einer nagelneuen Alfa Romeo Giuletta im Wert von 23.500 Euro vom Hof bzw. von der Rennbahn zu fahren. Nach Klasse steht die Tochter von Prix-d’Amérique-Sieger Readly Express meilenweit über ihren Jahrgangsgefährtinnen und hat sich beim „Re-Start“ nach der ausgiebigen Winterpause nichts, aber auch gar nichts zuschulden kommen lassen: In den Stutenabteilungen von Adbell-Toddington- und Buddenbrock-Rennen, den klassischen Vorprüfungen, hatte sie die Rivalinnen eisern im Griff. Es müsste schon das berühmte „Sulky-Rad abfallen“ oder etwas sonstiges Unwägbares geschehen, sollte die kraftvoll-elegante Braune Vorlauf und Finale nicht auf ihre Kappe bringen, zumal ihr Ausbilder weiß, wie vorzüglich Siege im Stuten-Derby schmecken: 2016 hatte Dion Tesselaar mit der damals ebenfalls hoch favorisierten Gilda Newport Besitzerin Marion Jauß und ihre Anhänger keinen Augenblick zittern lassen.

Sportlicher Höhepunkt des Nachmittags ist zweifellos das 20.000 Euro wertvolle, 1972 erstmals ausgetragene Charlie-Mills-Memorial (13. Rennen) für die Spitzenverdiener. Wer wird Nachfolger von Goldy Stardust, die im Vorjahr dem starken Geschlecht die Leviten gelesen hat? Eine Lady wagt den Angriff diesmal nicht. Mit 316.697 Euro der Reichste des männlichen Achters und – gemeinsam mit dem nimmermüden Halva von Haithabu bei einem Rekord von 1:10,4 Minuten – auch der Schnellste ist der nunmehr bei Gerhard Mayr in Österreich gelandete Angle of Attack, der bereits in Cagnes-sur-Mer gewonnen hat.

Am meisten zu verdienen gibt es für die Traber allerdings im Vierjährigen-Auktionsrennen (10. Rennen). 30.000 Euro sollten all jene auf den Plan rufen, die bei der Derby-Jährlingsauktion von 2018 angeboten worden waren. Erster Anwärter auf den über 13.200 Euro ausgestellten höchsten Scheck ist SALTIMORE, der bei all seinen 2021er Versuchen Erster oder Zweiter war.

Foto-Quelle: Marius Schwarz/Trabrennverein Berlin-Mariendorf

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