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Galopp Iffezheim: Tabera triumphiert mit Jockey Maxim Pecheur

Vize-Champion aus Lohmar gewinnt 50.000-Euro-Rennen.
Der Re-Start auf der Galopprennbahn in Iffezheim bei Baden-Baden ist geglückt. Am Sonntag gingen die ersten elf Prüfungen unter der Regie des neuen Rennveranstalters „Baden Galopp“ über die Bühne. Zur ersten Siegerin eines Rennens der höchsten Kategorie avancierte eine bestens profilierte, von den Wettern aber stark unterschätzte Stute: Die von Miltcho Mintchev für den bulgarischen Stall Litex von Grischa Gantschev (Anteilseigner des Fußball-Klubs Litex Lovetsch) in Köln trainierte vierjährige Stute Tabera (Foto) gewann als 101:10-Außenseiter das mit 50.000 Euro dotierte Hauptrennen über 2.000 Meter eindrucksvoll mit dreidreiviertel Längen Vorsprung.

Unter Vize-Championjockey Maxim Pecheur (Lohmar) machte sich die Vierjährige, die anfangs die Spitze hatte, dann vor der Zielgeraden von der Favoritin Liberty London abgelöst wurde, um dann wieder neu zu beschleunigen, klar frei und hatte beim fünften Karriere-Erfolg die 30.000 Euro Prämie früh sicher vor Only the Brave, Quest the Moon und Liberty London.

Tabera-Trainer Miltcho Mintchev sagte: „Ich war an der Startmaschine und bin dann zur Bahn zurückgefahren, wo ich Gott sei Dank die letzten Meter noch gesehen habe. Die Stute war für das Rennen sehr gut vorbereitet. Es hat alles bestens geklappt. Wir steuern jetzt den Prix de l‘Opera am ersten Oktober-Sonntag in Paris an.“

Tabera-Jockey Maxim Pecheur meinte: „Das ist mein bisheriges Highlight in diesem Jahr. Ich kannte die Stute Tabera bereits. Im Rennen habe ich sie etwas nach außen genommen, das war ein Vorteil. Sie hat bestens durchgezogen.“

Natascha Grewe, Ehefrau des Kölner Trainers Henk Grewe, über den Zweitplatzierten Only the Brave: „Seine letzte Form war unerklärlich schwach. Dafür hatten wir keine Erklärung. In Baden-Baden war er schon einmal stark gelaufen. Auch diesmal sind wir vollauf zufrieden.“

Sarah Steinberg (München), Trainerin des Drittplatzierten Quest the Moon: „Wir müssen zufrieden sein: Er hatte eine ungünstige Startposition, doch der Jockey hat das Beste daraus gemacht. Es war aber auch nicht der Boden von Quest the Moon.“

Waldemar Hickst (Köln), Trainer der Viertplatzierten Liberty London: „Auf der Zielgeraden tat sie sich aus guter Lage schwer und konnte auf den letzten 300 bis 400 Metern nicht zulegen. An der Distanz oder dem Boden dürfte es nicht gelegen haben.“

Foto-Quelle: Marc Rühl/Baden Galopp

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