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SV Rödinghausen: Trainersuche bereits vor dem Abschluss

Neuer Chefcoach könnte schon am Dienstag loslegen.
Die Trainersuche beim SV Rödinghausen befindet sich auf der Zielgeraden. Am Dienstag soll der Nachfolger des freigestellten Nils Drube vorgestellt werden. Nachdem in den ersten Tagen nach der Trennung vom 43-jährigen Fußball-Lehrer „sicherlich rund 80 bis 90 Bewerbungen“ (SVR-Geschäftsführer Alexander Müller/Foto) eingegangen waren, wurde der Kreis der Kandidaten schnell auf drei Trainer eingegrenzt, die sich – so Müller zum kicker und MSPW – „in der Liga auskennen, unsere Mannschaft schon beobachtet haben, aber auch noch recht unverbraucht sind“.

Daraus entwickelte sich eine favorisierte Lösung, die möglichst schnell mit zielführenden Gesprächen zum Abschluss gebracht werden soll. Schon am Dienstag soll der neue SVR-Cheftrainer die erste Einheit leiten, um das mit vier Niederlagen katastrophal gestartete Team bestmöglich auf die schwere Auswärtspartie am Samstag, 14 Uhr, beim Aufstiegsaspiranten SC Preußen Münster vorbereiten zu können. Klar ist: Co-Trainer Robert Roelofsen (51) und Torwart-Trainer Roy Elferink (46), die den SVR im Heimspiel gegen den zuvor ebenfalls noch sieglosen VfB Homberg (0:1) betreut hatten und noch nicht die erhoffte Wende einleiten konnten, werden weiterhin zum Trainerteam gehören.

Dass Eile geboten ist, wurde gegen Homberg sehr deutlich. Es war sicher keine Überraschung, dass der West-Meister von 2020 nach den drei Auftaktniederlagen in Wuppertal (0:2), gegen Fortuna Köln (1:4) und bei der U 23 von Fortuna Düsseldorf (1:3) nicht gerade vor Selbstvertrauen strotzte. Gerade deshalb hatte SVR-Kapitän Daniel Flottmann (37) vor dem Homberg-Spiel auch gefordert, sich wieder auf die „Basics wie laufen, ackern, bissig sein und Zweikämpfe gewinnen“ zu konzentrieren.

Davon war allerdings in der ersten Halbzeit nur wenig zu sehen. Erst nach dem Rückstand durch einen von Pascale Talarski verwandelten Foulelfmeter, den Rechtsverteidiger Adrian Wanner mit einer zu kurz geratenen Rückgabe eingeleitet hatte, wachten die Gastgeber auf und drängten auf den Ausgleich. In der Schlussphase stürmte sogar Torhüter Alexander Sebald mit. Trotz bester Chancen stand der SVR am Ende jedoch mit leeren Händen da.

Neben dem frischen Wind durch den neuen Trainer verspricht sich Alexander Müller auch durch die eine oder andere zusätzliche Alternative die Wende zum Besseren. So hat Neuzugang Kevin Hoffmeier (22/vom SV Lippstadt 08) inzwischen fünf Partien seiner Rotsperre von sechs Spielen aus der Vorsaison abgesessen. Auch Angreifer Yassin Ibrahim (21/Knieprobleme) befindet sich auf dem Weg der Besserung. Dazu sieht sich der Verein auf dem Transfermarkt noch nach einer Verstärkung für das Mittelfeld um.

Foto-Quelle: @MoVi.de

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